Samuel Siefermann konnte den TV Oberkirch mit seinen elf Toren nicht retten. Bildquelle: Faruk Ünver
TV Oberkirch verliert wilden Schlagabtausch
Südbadenliga Männer

Wer offensiven Handball mag, kam am Samstagabend in der Offohalle von Schuttern voll auf seine Kosten. In einem wilden Südbadenliga-Schlagabtausch setzte sich Aufsteiger SG Scutro mit 40:35 (19:18) gegen den TV Oberkirch durch.

Die Renchtäler gehen nun mit zwei Niederlagen in Folge im Gepäck frustriert in die einwöchige Spielpause. ,,Wenn man 35 Tore wirft, dann geht man in 95 Prozent der Fälle als Sieger vom Feld", ärgerte sich Thomas Armbruster nach dem Spiel. Der Co-Trainer vertrat Daniel Kempf auf der Oberkircher Bank, der positiv auf Corona getestet wurde. ,,Die andere Seite ist aber noch eindeutiger", so Armbruster: ,,Wenn man 40 Tore kassiert, dann gewinnt man nie."
Dabei hatte der TVO in den letzten drei Partien gerade defensiv sehr stabile Leistungen gezeigt. Nicht so am Samstagabend. Vor allem Scutro-Torjäger Robin Dittrich, der insgesamt 15 Treffer markierte, bekamen die Gäste nie in den Griff. ,,Er hat das Spiel komplett diktiert und wir haben kein Mittel dagegen gefunden", fasste Armbruster zusammen.
Von Beginn an führte gefühlt jeder Angriff zu einem Treffer. Die Oberkircher starteten gut und lagen nach neun Minuten mit 7:4 vorne. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte konnten die Gäste immer wieder vorlegen, vor allem durch Samuel Siefermann und Routinier Timo Roll, die zusammen 23 der 35 Gäste-Treffer erzielten. ,,Das ist aber auch eines unserer Probleme. Die beiden halten uns am Leben, aber das alleine reicht auf Dauer nicht", weiß Armbruster. Kurz vor der Pause schaffte die SG Scutro dann noch die Wende zu einer 19:18-Halbzeitführung.
Nach dem Wechsel blieben die Gastgeber zwar ständig in Führung, aber Oberkirch hielt den Anschluss. Felix Brand­stetter schaffte den Anschluss zum 24:25 (29.) und auch beim 29:30 aus Oberkircher Sicht durch Siefermann (45.) war noch alles drin. Langsam, aber sicher ging den Renchtälern dann aber die Luft aus. Steffen Gambert und Max Moldenhauer erhöhten auf 33:30 für Scutro (47.) und spätestens beim 37:32 durch Gambert (53.) war klar, dass sich die lautstarken Heimfans über einen Sieg ihrer Mannschaft würden freuen können.
Zu gerne hätte der TV Oberkirch etwas Rückenwind mit in die spielfreie Woche genommen, doch nun ist das Gegenteil der Fall. ,,Die letzten beiden Spiele waren schon sehr enttäuschend, das muss man ganz klar sagen", gesteht Armbruster und weiß, ,,dass wir in den nächsten Trainingseinheiten erst mal wieder Aufbauarbeit leisten müssen." Besser machen kann es die Mannschaft dann am 3. Dezember in der nächsten Partie beim HTV Meißenheim.

SG Scutro - TV Oberkirch 40:35 (19:18)
Scutro: Knuth, Krajnc; Kopf, Schrempp, Lischke 5, N. Dittrich 3, Gambert 8, Winter, Heitzmann 6, Wacker, Welle, Moldenhauer 3, R. Dittrich 15/8, de Weijer
Oberkirch: Wachsmann, Nebel; Siefermann 11, F. Brandstetter 3, D. Roll 4, Gross, Tino Birk, F. Birk, Huschle, Kofler 3, Tom Birk, Schmidt 2, T. Roll 12/6, A. Brandstetter

Südbadenliga Männer 
TV Oberkirch verliert wilden Schlagabtausch
Samuel Siefermann konnte den TV Oberkirch mit seinen elf Toren nicht retten. Bildquelle Faruk Ünver

Wer offensiven Handball mag, kam am Samstagabend in der Offohalle von Schuttern voll auf seine Kosten. In einem wilden Südbadenliga-Schlagabtausch setzte sich Aufsteiger SG Scutro mit 40:35 (19:18) gegen den TV Oberkirch durch.

Die Renchtäler gehen nun mit zwei Niederlagen in Folge im Gepäck frustriert in die einwöchige Spielpause. ,,Wenn man 35 Tore wirft, dann geht man in 95 Prozent der Fälle als Sieger vom Feld", ärgerte sich Thomas Armbruster nach dem Spiel. Der Co-Trainer vertrat Daniel Kempf auf der Oberkircher Bank, der positiv auf Corona getestet wurde. ,,Die andere Seite ist aber noch eindeutiger", so Armbruster: ,,Wenn man 40 Tore kassiert, dann gewinnt man nie."
Dabei hatte der TVO in den letzten drei Partien gerade defensiv sehr stabile Leistungen gezeigt. Nicht so am Samstagabend. Vor allem Scutro-Torjäger Robin Dittrich, der insgesamt 15 Treffer markierte, bekamen die Gäste nie in den Griff. ,,Er hat das Spiel komplett diktiert und wir haben kein Mittel dagegen gefunden", fasste Armbruster zusammen.
Von Beginn an führte gefühlt jeder Angriff zu einem Treffer. Die Oberkircher starteten gut und lagen nach neun Minuten mit 7:4 vorne. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte konnten die Gäste immer wieder vorlegen, vor allem durch Samuel Siefermann und Routinier Timo Roll, die zusammen 23 der 35 Gäste-Treffer erzielten. ,,Das ist aber auch eines unserer Probleme. Die beiden halten uns am Leben, aber das alleine reicht auf Dauer nicht", weiß Armbruster. Kurz vor der Pause schaffte die SG Scutro dann noch die Wende zu einer 19:18-Halbzeitführung.
Nach dem Wechsel blieben die Gastgeber zwar ständig in Führung, aber Oberkirch hielt den Anschluss. Felix Brand­stetter schaffte den Anschluss zum 24:25 (29.) und auch beim 29:30 aus Oberkircher Sicht durch Siefermann (45.) war noch alles drin. Langsam, aber sicher ging den Renchtälern dann aber die Luft aus. Steffen Gambert und Max Moldenhauer erhöhten auf 33:30 für Scutro (47.) und spätestens beim 37:32 durch Gambert (53.) war klar, dass sich die lautstarken Heimfans über einen Sieg ihrer Mannschaft würden freuen können.
Zu gerne hätte der TV Oberkirch etwas Rückenwind mit in die spielfreie Woche genommen, doch nun ist das Gegenteil der Fall. ,,Die letzten beiden Spiele waren schon sehr enttäuschend, das muss man ganz klar sagen", gesteht Armbruster und weiß, ,,dass wir in den nächsten Trainingseinheiten erst mal wieder Aufbauarbeit leisten müssen." Besser machen kann es die Mannschaft dann am 3. Dezember in der nächsten Partie beim HTV Meißenheim.

SG Scutro - TV Oberkirch 40:35 (19:18)
Scutro: Knuth, Krajnc; Kopf, Schrempp, Lischke 5, N. Dittrich 3, Gambert 8, Winter, Heitzmann 6, Wacker, Welle, Moldenhauer 3, R. Dittrich 15/8, de Weijer
Oberkirch: Wachsmann, Nebel; Siefermann 11, F. Brandstetter 3, D. Roll 4, Gross, Tino Birk, F. Birk, Huschle, Kofler 3, Tom Birk, Schmidt 2, T. Roll 12/6, A. Brandstetter