Jubel bei den Frauen der SG Kappelwindeck/Steinbach nach dem Erfolg. Bildquelle: Marco Schreiber
SG Steinbach/Kappelwindeck mit überragender Leistung
3. Liga Süd-West Frauen

31:20 (15:9) der Drittliga-Frauen bei der SG Rodgau/NIederroden. Am Sonntag um 15 Uhr kommt Überflieger HSG Freiburg zum Heimspiel in die Sportschule Steinbach.

Nach zwei knappen und äußerst umkämpften Siegen bei den letzten Heimspielen, hinterließ das Team der SG Steinbach/Kappelwindeck im vorletzten Auswärtsspiel bei der HSG Rodgau/Niederroden bei Darmstadt eine Visitenkarte vom Feinsten.

Zunächst noch etwas torarm, aber von Beginn an mit einer überragenden Abwehrarbeit vor der erneut stark agierenden Torhüterin Ina Rahner, startete das Rückspiel, das man vor drei Wochen noch etwas glücklich mit einem Tor zu Hause für sich hatte entscheiden können. Nach zehn Minuten zeigte die Hallenuhr bei der Führung zum 3:1 gerade einmal vier Treffer an.

Über 5:2 konnte man die Führung ausbauen, leistete sich dann aber einige leichte Fehler, die in der 17.Minute zum Anschluss (5:6) und einer nötigen Auszeit aufseiten der SG-Bank führte. Ohne die fehlenden Leonie Bürger, Lorena Vierling, Karen Köpfer und Janina Jülg waren die Wechselmöglichkeiten zwar etwas dezimiert, erstmals mit Gina Lippok und der aushelfenden Franzi Manz stellten sich dann aber in der Folgezeit qualitativ absolute Verstärkungen für das Team in den Dienst einer an diesem Tage unheimlich homogen agierenden Gästetruppe.

Die Abwehr stand weiter felsenfest, bis zur Halbzeit ließ man ganze neun Treffer zu, und im Angriff ließ man den Ball unheimlich gut laufen, bis die freie Mitspielerin gefunden war. Beim der 15:9-Halbzeitführung konnte man dann schon von einer fast optimalen ersten Hälfte sprechen, war sich aber angesichts der Vorwoche (8 Tore Vorsprung) schon bewusst, dass man das Spiel diesmal auch weiter kontrollieren wollte.

Dies gelang dann auch zu Beginn der zweiten Hälfte eindrucksvoll, als man innerhalb von sieben Minuten erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung erzielen konnte. Auch die beiden eingewechselten Torhüterinnen Zoe Bürger und Oli Blandl kamen nun nahtlos in die Partie und hielten wie ihre Vorgängerin, ebenfalls gleich mal einen Strafwurf. So steuerte man ungefährdet und eindrucksvoll mit einem unheimlich souveränen Auftritt einem klaren Auswärtssieg entgegen, bei dem man mit so manchem „technischen Sahnehäubchen“ nebst Kempatrick, auch oft hohe Spielkultur unter Beweis stellen konnte.

Es war eine absolute Demonstration mannschaftlicher Ausgeglichenheit und Stärke, was die SG-Frauen an diesem Tag in die Rodgauer Halle zauberten. Egal, wer aufs Feld kam - jede Spielerin machte ihren Job mit Bravour und trug zur wohl besten Teamleistung dieser Saison bei.

Diesen tollen Auftritt möchte man natürlich beim letzten Heimspiel gegen die Überflieger und Tabellenführer der HSG Freiburg am Sonntag (15 Uhr) in der Steinbacher Sportschule bestätigen und den hoffentlich zahlreichen Zuschauern letztmals in dieser Saison einen Handball-Leckerbissen mit hoffentlich zählbarem Ausgang liefern….

Die Verantwortlichen rund um das Team haben sich für die Partie so manche Überraschung ausgedacht. Unter anderem will man die Halle „in blau tauchen…“, das heißt möglichst viele Besucher im SG- Dress bzw. mit blauem Oberteil in der Halle begrüßen.

HSG Rodgau/Niederroden - SG Steinbach/Kappelwindeck 20:31 (9:15)

Steinbach/Kappelwindeck: Ina Rahner, Oli Blandl, Zoe Bürger; Franka Riedl 5, Lisa Schipper 3, Anna Bönte 1, Sara Hildebrand 3, Marleen Kern 4, Desi Kolasinac 6, Fitore Aliu, Lucy Klingler 5/3, Helena Bertele, Franzi Manz 4, Gina Lippok.

3. Liga Süd-West Frauen 
SG Steinbach/Kappelwindeck mit überragender Leistung
Jubel bei den Frauen der SG Kappelwindeck/Steinbach nach dem Erfolg. Bildquelle Marco Schreiber

31:20 (15:9) der Drittliga-Frauen bei der SG Rodgau/NIederroden. Am Sonntag um 15 Uhr kommt Überflieger HSG Freiburg zum Heimspiel in die Sportschule Steinbach.

Nach zwei knappen und äußerst umkämpften Siegen bei den letzten Heimspielen, hinterließ das Team der SG Steinbach/Kappelwindeck im vorletzten Auswärtsspiel bei der HSG Rodgau/Niederroden bei Darmstadt eine Visitenkarte vom Feinsten.

Zunächst noch etwas torarm, aber von Beginn an mit einer überragenden Abwehrarbeit vor der erneut stark agierenden Torhüterin Ina Rahner, startete das Rückspiel, das man vor drei Wochen noch etwas glücklich mit einem Tor zu Hause für sich hatte entscheiden können. Nach zehn Minuten zeigte die Hallenuhr bei der Führung zum 3:1 gerade einmal vier Treffer an.

Über 5:2 konnte man die Führung ausbauen, leistete sich dann aber einige leichte Fehler, die in der 17.Minute zum Anschluss (5:6) und einer nötigen Auszeit aufseiten der SG-Bank führte. Ohne die fehlenden Leonie Bürger, Lorena Vierling, Karen Köpfer und Janina Jülg waren die Wechselmöglichkeiten zwar etwas dezimiert, erstmals mit Gina Lippok und der aushelfenden Franzi Manz stellten sich dann aber in der Folgezeit qualitativ absolute Verstärkungen für das Team in den Dienst einer an diesem Tage unheimlich homogen agierenden Gästetruppe.

Die Abwehr stand weiter felsenfest, bis zur Halbzeit ließ man ganze neun Treffer zu, und im Angriff ließ man den Ball unheimlich gut laufen, bis die freie Mitspielerin gefunden war. Beim der 15:9-Halbzeitführung konnte man dann schon von einer fast optimalen ersten Hälfte sprechen, war sich aber angesichts der Vorwoche (8 Tore Vorsprung) schon bewusst, dass man das Spiel diesmal auch weiter kontrollieren wollte.

Dies gelang dann auch zu Beginn der zweiten Hälfte eindrucksvoll, als man innerhalb von sieben Minuten erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung erzielen konnte. Auch die beiden eingewechselten Torhüterinnen Zoe Bürger und Oli Blandl kamen nun nahtlos in die Partie und hielten wie ihre Vorgängerin, ebenfalls gleich mal einen Strafwurf. So steuerte man ungefährdet und eindrucksvoll mit einem unheimlich souveränen Auftritt einem klaren Auswärtssieg entgegen, bei dem man mit so manchem „technischen Sahnehäubchen“ nebst Kempatrick, auch oft hohe Spielkultur unter Beweis stellen konnte.

Es war eine absolute Demonstration mannschaftlicher Ausgeglichenheit und Stärke, was die SG-Frauen an diesem Tag in die Rodgauer Halle zauberten. Egal, wer aufs Feld kam - jede Spielerin machte ihren Job mit Bravour und trug zur wohl besten Teamleistung dieser Saison bei.

Diesen tollen Auftritt möchte man natürlich beim letzten Heimspiel gegen die Überflieger und Tabellenführer der HSG Freiburg am Sonntag (15 Uhr) in der Steinbacher Sportschule bestätigen und den hoffentlich zahlreichen Zuschauern letztmals in dieser Saison einen Handball-Leckerbissen mit hoffentlich zählbarem Ausgang liefern….

Die Verantwortlichen rund um das Team haben sich für die Partie so manche Überraschung ausgedacht. Unter anderem will man die Halle „in blau tauchen…“, das heißt möglichst viele Besucher im SG- Dress bzw. mit blauem Oberteil in der Halle begrüßen.

HSG Rodgau/Niederroden - SG Steinbach/Kappelwindeck 20:31 (9:15)

Steinbach/Kappelwindeck: Ina Rahner, Oli Blandl, Zoe Bürger; Franka Riedl 5, Lisa Schipper 3, Anna Bönte 1, Sara Hildebrand 3, Marleen Kern 4, Desi Kolasinac 6, Fitore Aliu, Lucy Klingler 5/3, Helena Bertele, Franzi Manz 4, Gina Lippok.