Sara Hildebrand (am Ball) steuerte beim 27:26-Sieg gegen Mainz 05 II einen Treffer bei. Bildquelle: Marco Schreiber
SG Steinbach/Kappelwindeck zittert sich zum Sieg
3. Liga Süd-West Frauen

Die Drittliga-Frauen gewinnen das Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 II knapp mit 27:26 (16:9).

Zu Beginn war man noch nicht ganz wach in der eigenen 6:0-Abwehr und gestattete den Gästen aus Mainz gleich mal eine 2:0-Führung durch die überragende Rückraumschützin Rugile Bartaseviciute. Beim 3:2 nahmen die Gäste eine sehr frühe Auszeit (5.Minute), die aber nicht verhinderte, dass die zu Beginn sehr dynamisch auftretende Desi Kolasinac mit drei kraftvollen Durchbrüchen gemeinsam mit Lisa Schipper das Spiel ausgeglichen gestalten konnte (6:6/10.).

Nach Treffern von Franka Riedl, „Turbo“ Lorena Vierling, Marleen Kern sowie  Sara „Hilde“ Hildebrand ließen die Gäste etwas abreißen, die SG konnte erstmals beim 12:8 einen komfortablen Vorsprung herausspielen. Bis zur Halbzeit ließ man dann nur noch einen Treffer in einer nun sicher stehenden Defensive zu, hinter der Ina Rahner erneut eine starke Partie zeigte und vorne die agile Karen Klöpfer ebenfalls gleich zweimal hintereinander die Lücken zu erfolgreichen Durchbrüchen fand. Mit einer recht komfortablen 16:9-Führung ging man so in die Pause und konnte direkt nach Wiederanpfiff die Führung erstmals auf acht Tore ausbauen und schien einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern.

Das taktisch clevere Trainerduo Jörg Schulze und Tom Stabitzky auf der Mainzer Bank suchte nun sein Glück mit einer riskanten 7:6-Variante und der siebten Feldspielerin, was zunächst eher nach hinten losging und durch einen Fernwurf von Ina Rahner und dem Treffer zum 18:10 der starken Fitore Aliu die Führung noch immer klar bedeutete. Auch beim erfolgreichen Strafwurf der erneut cool vom Punkt antretenden Lucy Klingler (22:14/39.) schien für die SG und die zahlreichen Anhänger alles nach Plan zu laufen, bevor langsam „Sand ins Getriebe“ aus Sicht der SG-Bank kam. Diese Tendenz versuchte man sofort mit einer Auszeit zu korrigieren und die Abwehr nun auf die immer effektivere Auswertung in der Gäste-Offensive neu einzustellen, was aber nur bedingt gelang.

Im Gegenteil: Entweder man zeigte sich gegen den Gästerückraum zu offensiv und musste etliche Tore über nun drei Kreisläufer hinnehmen, oder man blieb zu defensiv und ermöglichte dem Mainzer Team immer wieder erfolgreiche Fernwurftreffer, die auch durch die inzwischen eingewechselte Zoe Bürger im Tor nicht immer zu verhindern waren. 13 Minuten vor Schluss zog die Gästebank erneut den grünen Karton und setzte nochmals auf die total offensive und risikoreiche 7:6-Variante bei einer immer noch komfortablen SG-Führung (24:18). Leider verlor nun das Team aus dem Rebland im Angriff die Übersicht und schloss zu oft sehr früh ab, beziehungsweise versuchte es jetzt fast jede Rückraum-Akteurin mit der Brechstange, statt die oft besser positionierten Mitspielerinnen zu bedienen. Von Minute zu Minute schmolz nun der vorher klare Vorsprung dahin, und drei Minuten vor Schluss war das unermüdlich kämpfende Team aus Mainz plötzlich auf zwei Tore herangekommen (26:24).

Direkt im Anschluss warf Desi Kolasinac dann mit einer Energieleistung das 27. Tor, was aber leider der letzte Treffer der SG sein sollte. Durch unnötige Hektik im Angriff „versemmelte“ man auch diese Führung im Angriff und ließ in der 59. Minute den Anschlusstreffer zum 27:26 zu. 40 Sekunden im eigenen Angriff in Überzahl schien man diese Führung letztlich über die Zeit zu bringen, als man erneut sehr unclever agierte und den Gegner mit einem klaren Stürmerfoul nochmals in Ballbesitz brachte. Diesen konnte man allerdings schadlos überstehen, allerdings auf Kosten eines letzten Freiwurfes, den die Gäste dann aber ihrerseits sehr leichtfertig mit einem eigenen Ballverlust vergaben.

Trotz der fahrlässigen letzten 15 Minuten eines ansonsten doch ansprechenden Spiels hielt die unheimliche Serie (19:1 Punkte seit Dezember), die man am kommenden Samstag, 17 Uhr, in Rodgau fortsetzen möchte. Allerdings braucht der nächste Gegner noch zwei Punkte zum sicheren Klassenerhalt, und er wird auch auf Revanche für die äußerst knappe Niederlage vor drei Wochen in Bühl sein.

Zu diesem vorletzten Auswärtsspiel besteht erneut Gelegenheit, mit der Mannschaft nach Hessen zu reisen. Abfahrt mit dem Teambus wäre um 12.30 Uhr ab Vimbuch. Anmeldungen gerne über Uli Droll (07223/52211) oder Arnold Manz (07223/57643).

SG Steinbach/Kappelwindeck: Ina Rahner, Oli Blandl, Zoe Bürger, Franka Riedl 3, Lisa Schipper 2, Lorena Vierling 3, Leonie Bürger, Anna Bönte 1, Sara Hildebrand 1, Marleen Kern 3, Desi Kolasinac 7/1, Fitore Aliu 2, Lucy Klingler3/3, Karen Klöpfer 2, Helena Bertele.

3. Liga Süd-West Frauen 
SG Steinbach/Kappelwindeck zittert sich zum Sieg
Sara Hildebrand (am Ball) steuerte beim 27:26-Sieg gegen Mainz 05 II einen Treffer bei. Bildquelle Marco Schreiber

Die Drittliga-Frauen gewinnen das Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 II knapp mit 27:26 (16:9).

Zu Beginn war man noch nicht ganz wach in der eigenen 6:0-Abwehr und gestattete den Gästen aus Mainz gleich mal eine 2:0-Führung durch die überragende Rückraumschützin Rugile Bartaseviciute. Beim 3:2 nahmen die Gäste eine sehr frühe Auszeit (5.Minute), die aber nicht verhinderte, dass die zu Beginn sehr dynamisch auftretende Desi Kolasinac mit drei kraftvollen Durchbrüchen gemeinsam mit Lisa Schipper das Spiel ausgeglichen gestalten konnte (6:6/10.).

Nach Treffern von Franka Riedl, „Turbo“ Lorena Vierling, Marleen Kern sowie  Sara „Hilde“ Hildebrand ließen die Gäste etwas abreißen, die SG konnte erstmals beim 12:8 einen komfortablen Vorsprung herausspielen. Bis zur Halbzeit ließ man dann nur noch einen Treffer in einer nun sicher stehenden Defensive zu, hinter der Ina Rahner erneut eine starke Partie zeigte und vorne die agile Karen Klöpfer ebenfalls gleich zweimal hintereinander die Lücken zu erfolgreichen Durchbrüchen fand. Mit einer recht komfortablen 16:9-Führung ging man so in die Pause und konnte direkt nach Wiederanpfiff die Führung erstmals auf acht Tore ausbauen und schien einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern.

Das taktisch clevere Trainerduo Jörg Schulze und Tom Stabitzky auf der Mainzer Bank suchte nun sein Glück mit einer riskanten 7:6-Variante und der siebten Feldspielerin, was zunächst eher nach hinten losging und durch einen Fernwurf von Ina Rahner und dem Treffer zum 18:10 der starken Fitore Aliu die Führung noch immer klar bedeutete. Auch beim erfolgreichen Strafwurf der erneut cool vom Punkt antretenden Lucy Klingler (22:14/39.) schien für die SG und die zahlreichen Anhänger alles nach Plan zu laufen, bevor langsam „Sand ins Getriebe“ aus Sicht der SG-Bank kam. Diese Tendenz versuchte man sofort mit einer Auszeit zu korrigieren und die Abwehr nun auf die immer effektivere Auswertung in der Gäste-Offensive neu einzustellen, was aber nur bedingt gelang.

Im Gegenteil: Entweder man zeigte sich gegen den Gästerückraum zu offensiv und musste etliche Tore über nun drei Kreisläufer hinnehmen, oder man blieb zu defensiv und ermöglichte dem Mainzer Team immer wieder erfolgreiche Fernwurftreffer, die auch durch die inzwischen eingewechselte Zoe Bürger im Tor nicht immer zu verhindern waren. 13 Minuten vor Schluss zog die Gästebank erneut den grünen Karton und setzte nochmals auf die total offensive und risikoreiche 7:6-Variante bei einer immer noch komfortablen SG-Führung (24:18). Leider verlor nun das Team aus dem Rebland im Angriff die Übersicht und schloss zu oft sehr früh ab, beziehungsweise versuchte es jetzt fast jede Rückraum-Akteurin mit der Brechstange, statt die oft besser positionierten Mitspielerinnen zu bedienen. Von Minute zu Minute schmolz nun der vorher klare Vorsprung dahin, und drei Minuten vor Schluss war das unermüdlich kämpfende Team aus Mainz plötzlich auf zwei Tore herangekommen (26:24).

Direkt im Anschluss warf Desi Kolasinac dann mit einer Energieleistung das 27. Tor, was aber leider der letzte Treffer der SG sein sollte. Durch unnötige Hektik im Angriff „versemmelte“ man auch diese Führung im Angriff und ließ in der 59. Minute den Anschlusstreffer zum 27:26 zu. 40 Sekunden im eigenen Angriff in Überzahl schien man diese Führung letztlich über die Zeit zu bringen, als man erneut sehr unclever agierte und den Gegner mit einem klaren Stürmerfoul nochmals in Ballbesitz brachte. Diesen konnte man allerdings schadlos überstehen, allerdings auf Kosten eines letzten Freiwurfes, den die Gäste dann aber ihrerseits sehr leichtfertig mit einem eigenen Ballverlust vergaben.

Trotz der fahrlässigen letzten 15 Minuten eines ansonsten doch ansprechenden Spiels hielt die unheimliche Serie (19:1 Punkte seit Dezember), die man am kommenden Samstag, 17 Uhr, in Rodgau fortsetzen möchte. Allerdings braucht der nächste Gegner noch zwei Punkte zum sicheren Klassenerhalt, und er wird auch auf Revanche für die äußerst knappe Niederlage vor drei Wochen in Bühl sein.

Zu diesem vorletzten Auswärtsspiel besteht erneut Gelegenheit, mit der Mannschaft nach Hessen zu reisen. Abfahrt mit dem Teambus wäre um 12.30 Uhr ab Vimbuch. Anmeldungen gerne über Uli Droll (07223/52211) oder Arnold Manz (07223/57643).

SG Steinbach/Kappelwindeck: Ina Rahner, Oli Blandl, Zoe Bürger, Franka Riedl 3, Lisa Schipper 2, Lorena Vierling 3, Leonie Bürger, Anna Bönte 1, Sara Hildebrand 1, Marleen Kern 3, Desi Kolasinac 7/1, Fitore Aliu 2, Lucy Klingler3/3, Karen Klöpfer 2, Helena Bertele.