Für Spielmacher Max Kaufmann (hier beim Torwurf) war das Heimspiel der SG S/S gegen Mimmenhausen/Mühlhofen wegen einer Knieverletzung früh beendet, links Dominik Jurczyk. Bildquelle: Horst-Dieter Bayer
Äußerst unglücklicher Abend für die SG S/S
Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1

Schenkenzell/Schiltach verpasst durch ein 23:26 in eigener Halle gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen den Sprung auf Rang 2 und muss drei weitere verletzte Spieler beklagen.

Die Landesliga-Handballer der SG Schenkenzell/Schiltach erlebten bei der 23:26-Heimniederlage gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen einen gebrauchten Samstag und verpassten den Sprung auf Rang 2. Überdies zog die HSG mit nunmehr 13:7 Punkten an der SG S/S (12:8) vorbei.

Dabei fingen die Gastgeber richtig gut an, die sich für die hohe Hinspielniederlage am Bodensee revanchieren wollten. Nach vier Spielminuten hieß es bereits 4:1 - dank gutem Tempohandball. So hätte es weitergehen können, doch es kam völlig anders als geplant. Nach zwölf Minuten gingen die Gäste mit 6:5 in Führung. Ursache dafür waren hauptsächlich fast zeitgleiche Verletzungen von drei Spielern der SG, darunter eine Knieverletzung von Spielmacher Max Kaufmann, die ihn zum Aufhören zwang.

Spielerkader ausgedünnt

Der Spielerkader war durch einen kurzfristigen Ausfall vor dem Anpfiff mit neun Feldspielern und zwei Torleuten sowieso etwas dünn, mit den drei Ausfällen in der frühen Phase des Spiels stellte sich die Mannschaft dann von ganz alleine auf, und Trainer Jochen Kilguß musste improvisieren. Das gelang teilweise gut, aber immer wieder machte man auch einfache Fehler, wodurch die HSG leichtes Spiel hatte und ihre Führung verwalten konnte. In die Halbzeitpause ging es beim Stand von 12:13.

Ohne große Wechselmöglichkeiten versuchten die SG-Männer dann, in Hälfte zwei alles in die Waagschale zu werfen. Aber wiederum durch einfache Fehler im Spielaufbau, auch weil jetzt viele Spieler auf der Platte standen, die unter der Woche unterwegs waren und nicht trainiert hatten, zog der Gast nach 37 Minuten auf 14:18 davon. Doch mit viel Kampfgeist und Wille hielten die Gastgeber weiter dagegen. Der spielende Co-Trainer Marian Thau, mit sechs Treffern bester Torschütze an diesem Abend, verkürzte nach 41 Minuten auf 18:19.

Zwei Knackpunkte vergeben

Jetzt stand das Spiel auf der Kippe, doch man verwarf dann völlig frei den Tempogegenstoß und verschaffte Mimmenhausen so wieder etwas Zeit zum Luftholen. Wieder baute den Gast den Vorsprung auf drei Tore aus, ehe die SG sich nochmals herankämpfte: Beim Stand von 21:23 nach 51 Minuten hätte man durch einen Siebenmeter wieder auf ein Tor verkürzen können, verwarf diesen aber. Die Gäste nahmen das dankend an und brachten die Partie letztlich verdient mit 23:26 nach Hause.

Zwar sind die SG-Verantwortlichen froh, die Qualifikation zur Aufstiegsrunde bereits sicher in der Tasche zu haben, weshalb die Niederlage zu verkraften ist. Aber schlimm seien die vielen verletzungsbedingten Ausfälle, von denen einige langfristig sein könnten. Denn es stehen noch zwei weitere Nachholspiele gegen den Tabellenzweiten TuS Steißlingen II (14:6) auf dem Programm, bevor die Aufstiegsrunde beginnt.

SG S/S - Mimmenhausen/M. 23:26 (12:13)
Schenkenzell/Schiltach: Nikolaj King, Sebastian Götz (Tor); Jonas Hennig (1), Julian Armbruster (4), Max Kaufmann, Matthias Süßer (4), Dominik Jurczyk (2), Patrick Spinner (3), Nico Göttmann (2), Markus Haas (1), Marian Thau (6/1)

Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1 
Äußerst unglücklicher Abend für die SG S/S
Für Spielmacher Max Kaufmann (hier beim Torwurf) war das Heimspiel der SG S/S gegen Mimmenhausen/Mühlhofen wegen einer Knieverletzung früh beendet, links Dominik Jurczyk. Bildquelle Horst-Dieter Bayer

Schenkenzell/Schiltach verpasst durch ein 23:26 in eigener Halle gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen den Sprung auf Rang 2 und muss drei weitere verletzte Spieler beklagen.

Die Landesliga-Handballer der SG Schenkenzell/Schiltach erlebten bei der 23:26-Heimniederlage gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen einen gebrauchten Samstag und verpassten den Sprung auf Rang 2. Überdies zog die HSG mit nunmehr 13:7 Punkten an der SG S/S (12:8) vorbei.

Dabei fingen die Gastgeber richtig gut an, die sich für die hohe Hinspielniederlage am Bodensee revanchieren wollten. Nach vier Spielminuten hieß es bereits 4:1 - dank gutem Tempohandball. So hätte es weitergehen können, doch es kam völlig anders als geplant. Nach zwölf Minuten gingen die Gäste mit 6:5 in Führung. Ursache dafür waren hauptsächlich fast zeitgleiche Verletzungen von drei Spielern der SG, darunter eine Knieverletzung von Spielmacher Max Kaufmann, die ihn zum Aufhören zwang.

Spielerkader ausgedünnt

Der Spielerkader war durch einen kurzfristigen Ausfall vor dem Anpfiff mit neun Feldspielern und zwei Torleuten sowieso etwas dünn, mit den drei Ausfällen in der frühen Phase des Spiels stellte sich die Mannschaft dann von ganz alleine auf, und Trainer Jochen Kilguß musste improvisieren. Das gelang teilweise gut, aber immer wieder machte man auch einfache Fehler, wodurch die HSG leichtes Spiel hatte und ihre Führung verwalten konnte. In die Halbzeitpause ging es beim Stand von 12:13.

Ohne große Wechselmöglichkeiten versuchten die SG-Männer dann, in Hälfte zwei alles in die Waagschale zu werfen. Aber wiederum durch einfache Fehler im Spielaufbau, auch weil jetzt viele Spieler auf der Platte standen, die unter der Woche unterwegs waren und nicht trainiert hatten, zog der Gast nach 37 Minuten auf 14:18 davon. Doch mit viel Kampfgeist und Wille hielten die Gastgeber weiter dagegen. Der spielende Co-Trainer Marian Thau, mit sechs Treffern bester Torschütze an diesem Abend, verkürzte nach 41 Minuten auf 18:19.

Zwei Knackpunkte vergeben

Jetzt stand das Spiel auf der Kippe, doch man verwarf dann völlig frei den Tempogegenstoß und verschaffte Mimmenhausen so wieder etwas Zeit zum Luftholen. Wieder baute den Gast den Vorsprung auf drei Tore aus, ehe die SG sich nochmals herankämpfte: Beim Stand von 21:23 nach 51 Minuten hätte man durch einen Siebenmeter wieder auf ein Tor verkürzen können, verwarf diesen aber. Die Gäste nahmen das dankend an und brachten die Partie letztlich verdient mit 23:26 nach Hause.

Zwar sind die SG-Verantwortlichen froh, die Qualifikation zur Aufstiegsrunde bereits sicher in der Tasche zu haben, weshalb die Niederlage zu verkraften ist. Aber schlimm seien die vielen verletzungsbedingten Ausfälle, von denen einige langfristig sein könnten. Denn es stehen noch zwei weitere Nachholspiele gegen den Tabellenzweiten TuS Steißlingen II (14:6) auf dem Programm, bevor die Aufstiegsrunde beginnt.

SG S/S - Mimmenhausen/M. 23:26 (12:13)
Schenkenzell/Schiltach: Nikolaj King, Sebastian Götz (Tor); Jonas Hennig (1), Julian Armbruster (4), Max Kaufmann, Matthias Süßer (4), Dominik Jurczyk (2), Patrick Spinner (3), Nico Göttmann (2), Markus Haas (1), Marian Thau (6/1)