Trainer Jochen Kilguß (vorne) sah eine schwache Abwehrleistung der SG S/S gegen Steißlingen II. Bildquelle: Marc Faltin
Löchrige Abwehr wiegt zu schwer für die SG S/S
Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1

Am Sonntagabend verloren die viertplatzierten Handballer der SG Schenkenzell/Schiltach im vorletzten Spiel der Qualifikationsrunde der Landesliga Süd in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten TuS Steißlingen II mit 32:37 (14:17).

Trotz einiger Ausfälle und vieler angeschlagener Spieler konnte die SG S/S doch noch eine einigermaßen schlagkräftige Truppe aufbieten. Aber von Anfang an war Sand im Getriebe, bereits nach acht Spielminuten lag man 5:8 zurück. Durch vermeidbare Fehler im Angriff und ein zu passives Abwehrspiel baute man die Gäste in der Anfangsphase auf, anstatt Dominanz zu zeigen. Als dann weitere Chancen leichtfertig vergeben wurden und die Gäste ihre Angriffe mit Erfolg abschließen konnten, hieß es nach 16 Minuten 5:10. Nach einer taktischen Auszeit, um sich neu zu sortieren, arbeiteten sich die SG-Männer dann Tor um Tor heran, wobei sich sogar Torwart Nikolaj King als Torschütze zum 9:11 eintragen konnte, als der TuS in Unterzahl ohne Torwart spielte und den Ball verlor. Eigentlich war die SG jetzt dran, doch die Abwehr blieb zu löchrig, weshalb man nie ganz aufschließen konnte und mit einem 14:17 in die Halbzeit gehen musste.

Obwohl man sich ein besseres Abwehrverhalten für die zweite Halbzeit fest vorgenommen hatte, wurde die Defensive nicht stabiler. Nach 40 Minuten konnte die SG noch zum 21:23 verkürzen, bekam aber postwendend wieder viel zu leichte Gegentore. Der beste SG-Feldtorschütze Nico Göttmann schaffte in der 59. Minute nur noch das 32:35, ehe bezeichnenderweise nochmal zwei Gegentore folgten.

Bittere Disqualifikation

Warum das Schiedsrichtergespann Peter/Keller es kurz vorher noch für notwendig erachtete, dem spielenden Co-Trainer Marian Thau die blaue Karte (und die damit verbundene lange Spielsperre) zu zeigen, warf viele Fragen auf, aber insgesamt muss man auf Seiten der SG die Fehler bei sich selbst suchen. 32 Tore müssen zuhause reichen, einen Sieg einzufahren. 37 Gegentore seien ,,ein No-go", so Trainer Jochen Kilguß. Daher werde in der laufenden Trainingswoche die Arbeit am Defensivverbund von Abwehr und Torwart im Vordergrund stehen, um im Rückspiel in Steißlingen am kommenden Sonntag nicht wieder unter die Räder zu kommen. Die SG S/S steht mit 12:10 Punkten weiter auf Rang 4 und die TuS-Reserve (16:6) auf dem 2. Platz.

SG S/S - TuS Steißlingen II 32:37 (14:17)
Schenkenzell/Schiltach: Sebastian Götz, Nikolaj King: Julian Armbruster (4/1), Patrick Obermüller (1), Matthias Süßer (2), Max Kaufmann (3), Dominik Jurcyk (3), Nico Harter (3), Patrick Spinner (4), Nico Göttmann (5), Marian Thau (6/3), Niklas Bühler

Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1 
Löchrige Abwehr wiegt zu schwer für die SG S/S
Trainer Jochen Kilguß (vorne) sah eine schwache Abwehrleistung der SG S/S gegen Steißlingen II. Bildquelle Marc Faltin

Am Sonntagabend verloren die viertplatzierten Handballer der SG Schenkenzell/Schiltach im vorletzten Spiel der Qualifikationsrunde der Landesliga Süd in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten TuS Steißlingen II mit 32:37 (14:17).

Trotz einiger Ausfälle und vieler angeschlagener Spieler konnte die SG S/S doch noch eine einigermaßen schlagkräftige Truppe aufbieten. Aber von Anfang an war Sand im Getriebe, bereits nach acht Spielminuten lag man 5:8 zurück. Durch vermeidbare Fehler im Angriff und ein zu passives Abwehrspiel baute man die Gäste in der Anfangsphase auf, anstatt Dominanz zu zeigen. Als dann weitere Chancen leichtfertig vergeben wurden und die Gäste ihre Angriffe mit Erfolg abschließen konnten, hieß es nach 16 Minuten 5:10. Nach einer taktischen Auszeit, um sich neu zu sortieren, arbeiteten sich die SG-Männer dann Tor um Tor heran, wobei sich sogar Torwart Nikolaj King als Torschütze zum 9:11 eintragen konnte, als der TuS in Unterzahl ohne Torwart spielte und den Ball verlor. Eigentlich war die SG jetzt dran, doch die Abwehr blieb zu löchrig, weshalb man nie ganz aufschließen konnte und mit einem 14:17 in die Halbzeit gehen musste.

Obwohl man sich ein besseres Abwehrverhalten für die zweite Halbzeit fest vorgenommen hatte, wurde die Defensive nicht stabiler. Nach 40 Minuten konnte die SG noch zum 21:23 verkürzen, bekam aber postwendend wieder viel zu leichte Gegentore. Der beste SG-Feldtorschütze Nico Göttmann schaffte in der 59. Minute nur noch das 32:35, ehe bezeichnenderweise nochmal zwei Gegentore folgten.

Bittere Disqualifikation

Warum das Schiedsrichtergespann Peter/Keller es kurz vorher noch für notwendig erachtete, dem spielenden Co-Trainer Marian Thau die blaue Karte (und die damit verbundene lange Spielsperre) zu zeigen, warf viele Fragen auf, aber insgesamt muss man auf Seiten der SG die Fehler bei sich selbst suchen. 32 Tore müssen zuhause reichen, einen Sieg einzufahren. 37 Gegentore seien ,,ein No-go", so Trainer Jochen Kilguß. Daher werde in der laufenden Trainingswoche die Arbeit am Defensivverbund von Abwehr und Torwart im Vordergrund stehen, um im Rückspiel in Steißlingen am kommenden Sonntag nicht wieder unter die Räder zu kommen. Die SG S/S steht mit 12:10 Punkten weiter auf Rang 4 und die TuS-Reserve (16:6) auf dem 2. Platz.

SG S/S - TuS Steißlingen II 32:37 (14:17)
Schenkenzell/Schiltach: Sebastian Götz, Nikolaj King: Julian Armbruster (4/1), Patrick Obermüller (1), Matthias Süßer (2), Max Kaufmann (3), Dominik Jurcyk (3), Nico Harter (3), Patrick Spinner (4), Nico Göttmann (5), Marian Thau (6/3), Niklas Bühler