Marco Hesse von der SG GW tankt sich im Hinspiel gegen den TV St. Georgen durch. Bildquelle: Horst-Dieter Bayer
SG Gutach/Wolfach will wieder Paroli bieten
Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1

Das Team von Trainer Frank Sepp ist beim Spitzenreiter TV St. Georgen nur Underdog.

Angesichts der steigenden Inzidenzen fühlt sich so manch einer bei der SG Gutach/Wolfach an die Situation vor knapp zwei Jahren erinnert. Auch im März 2020 war die Ungewissheit vor dem Auswärtsspiel in St. Georgen groß. Letztlich wurde die Partie Stunden vor dem Anpfiff abgesagt und die Saison abgebrochen. Diesmal sieht es trotz Corona-Alarmstufe im Land besser aus - man darf davon ausgehen, dass das Derby-Rückspiel am Samstag (19.30 Uhr) auf dem Rossberg stattfindet.

Ungeschlagene Gastgeber

Was die Kräfteverhältnisse angeht, hat sich im Vergleich zum Hinspiel vor einigen Wochen nichts geändert. Die Gastgeber führen die Tabelle noch immer ungeschlagen an und gehen gegen die SG wieder als klarer Favorit ins Rennen. Allerdings gehen die Mannen um SG-Coach Frank Sepp diesmal mit etwas mehr Rückenwind in diese Begegnung. Hatte man im Hinspiel noch eine bittere Klatsche gegen Schiltach zu verdauen, kann man aktuell auf eine Serie von drei starken Auftritten zurückblicken. Ausgehend von einem guten Auftritt gegen St. Georgen, der am Ende nicht mit Punkten belohnt wurde, folgten eine bärenstarke Auswärtsleistung gegen Mimmenhausen mit einem 33:31-Sieg und zuletzt ebenfalls gegen Mimmenhausen ein 22:22. Alle drei Punkte wurden mit viel Moral nach deutlichen Rückständen eingefahren.

Starkes Hinspiel

Trotz allem geht die SG natürlich wie im Hinspiel als Underdog ins Rückspiel gegen den TV St. Georgen. Das Hinspiel war für das nicht vom Erfolg verwöhnte Publikum ein echtes Highlight. Auch wenn sich der Favorit am Ende verdient und klar mit 32:24 durchsetzen konnte, hielten die Gastgeber die Partie lange offen und überzeugten vor allem durch ihre kämpferische Einstellung. Auch am Samstag muss das Ziel lauten, den spielstarken Gastgebern so lange wie möglich Paroli zu bieten. In der Höhe wäre die Hinspielniederlage nämlich nicht nötig gewesen.

Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1 
SG Gutach/Wolfach will wieder Paroli bieten
Marco Hesse von der SG GW tankt sich im Hinspiel gegen den TV St. Georgen durch. Bildquelle Horst-Dieter Bayer

Das Team von Trainer Frank Sepp ist beim Spitzenreiter TV St. Georgen nur Underdog.

Angesichts der steigenden Inzidenzen fühlt sich so manch einer bei der SG Gutach/Wolfach an die Situation vor knapp zwei Jahren erinnert. Auch im März 2020 war die Ungewissheit vor dem Auswärtsspiel in St. Georgen groß. Letztlich wurde die Partie Stunden vor dem Anpfiff abgesagt und die Saison abgebrochen. Diesmal sieht es trotz Corona-Alarmstufe im Land besser aus - man darf davon ausgehen, dass das Derby-Rückspiel am Samstag (19.30 Uhr) auf dem Rossberg stattfindet.

Ungeschlagene Gastgeber

Was die Kräfteverhältnisse angeht, hat sich im Vergleich zum Hinspiel vor einigen Wochen nichts geändert. Die Gastgeber führen die Tabelle noch immer ungeschlagen an und gehen gegen die SG wieder als klarer Favorit ins Rennen. Allerdings gehen die Mannen um SG-Coach Frank Sepp diesmal mit etwas mehr Rückenwind in diese Begegnung. Hatte man im Hinspiel noch eine bittere Klatsche gegen Schiltach zu verdauen, kann man aktuell auf eine Serie von drei starken Auftritten zurückblicken. Ausgehend von einem guten Auftritt gegen St. Georgen, der am Ende nicht mit Punkten belohnt wurde, folgten eine bärenstarke Auswärtsleistung gegen Mimmenhausen mit einem 33:31-Sieg und zuletzt ebenfalls gegen Mimmenhausen ein 22:22. Alle drei Punkte wurden mit viel Moral nach deutlichen Rückständen eingefahren.

Starkes Hinspiel

Trotz allem geht die SG natürlich wie im Hinspiel als Underdog ins Rückspiel gegen den TV St. Georgen. Das Hinspiel war für das nicht vom Erfolg verwöhnte Publikum ein echtes Highlight. Auch wenn sich der Favorit am Ende verdient und klar mit 32:24 durchsetzen konnte, hielten die Gastgeber die Partie lange offen und überzeugten vor allem durch ihre kämpferische Einstellung. Auch am Samstag muss das Ziel lauten, den spielstarken Gastgebern so lange wie möglich Paroli zu bieten. In der Höhe wäre die Hinspielniederlage nämlich nicht nötig gewesen.