Matthias Süßer (2. v. l.) konnte die Niederlage der SG nicht verhindern. Bildquelle: Marc Faltin
SG Schenkenzell/Schiltach vor der Pause zu schwach
Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1

In der Handball-Landesliga der Männer kassierte die SG Schenkenzell/Schiltach im Spitzenspiel beim TV St. Georgen eine 24:26-Niederlage.

Die Handballer der SG Schenkenzell/Schiltach mussten sich im Spitzenspiel der Landesliga Süd dem gastgebenden TV St. Georgen mit 24:26 (9:15)geschlagen geben. Aufseiten der SG war die Enttäuschung groß, hatte man doch den Eindruck, da wäre mehr drin gewesen. Obwohl die beiden wichtigen Rückraumspieler Julian Armbruster und Nico Harter fehlten, kämpfte man sich nach einer schwachen erster Halbzeit am Ende noch auf zwei Tore heran.

9:15 zur Pause

Bereits nach drei Minuten lag die SG 0:3 hinten, Unkonzentriertheiten vorne wie hinten ließen nichts Gutes erwarten. Durch Tore von Dominik Jurczyk und dem an diesem Tag besten SG-Akteur Jonas Hennig gelang es, auf 2:3 aufzuschließen, doch dann riss der Faden erneut. Nach 18 Minuten lag der Tabellenführer mit 10:4 vorne, aufseiten der SG wurde durch personelle Wechsel versucht, eine drohende Klatsche zu vermeiden. Schenkenzell/Schiltach agierte in der Folgezeit etwas stabiler, musste nach einem technischen Fehler aber überflüssigerweise mit einem 9:15-Rückstand in die Pause gehen.

Deutliche Worte

In der Kabine fand SG-Trainer Jochen Kilguß deutliche Worte - mit Effekt. Die zweite Halbzeit sollte aber Besserung bringen. Routinier Marian Thau machte auf Halbrechts viel Druck und setzte auch seine Nebenleute gut ein. In Abwehr und Angriff zeigte man eine gute Moral und kämpfte sich Tor um Tor heran, sodass der siebenfache Torschütze Jonas Hennig in der 43. Spielminute sogar auf 16:19 verkürzen konnte. In dieser Phase gelang es der SG aber nicht, den wackelnden Tabellenführer komplett auszuschalten. Immer wieder ließ man, speziell über die Außenpositionen, einfache Gegentore zu. Sieben Minuten vor Spielende vergab man erneut die Chance, auf zwei Tore Abstand zu verkürzen. So war die SG gezwungen, die letzten fünf Minuten volles Risiko zu gehen. Youngster Patrick Spinner traf zum 24:26, so richtig gefährdet war der Sieg von St. Georgen aber nicht mehr.

Nachholspiel am Freitag

Für das Nachholspiel am Freitag bei der SG Gutach/Wolfach gilt es, den Schwung aus der zweiten Halbzeit mitzunehmen und die Ursachen für die schwache erste Halbzeit zu analysieren.

St. Georgen - SG Schenkenzell/Schiltach 26:24 (15:9)
St. Georgen: Bühler, Bertol; Assfalg 3, Holzmann 3/1, Laabs 2, Groh, Haas 1, Schreiner 3, Hänse, Rahn-Marx 1, Müller 2, Lermer 1, Schmidt 10/4.
Schenkenzell/Schiltach: King, Götz; Hennig 7, Süßer 3, Kaufmann 3, Thau 5/3, Jurczyk 1, Spinner 3, Weichenhein, Göttmann 1, Haas 1, Bühler.

Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1 
SG Schenkenzell/Schiltach vor der Pause zu schwach
Matthias Süßer (2. v. l.) konnte die Niederlage der SG nicht verhindern. Bildquelle Marc Faltin

In der Handball-Landesliga der Männer kassierte die SG Schenkenzell/Schiltach im Spitzenspiel beim TV St. Georgen eine 24:26-Niederlage.

Die Handballer der SG Schenkenzell/Schiltach mussten sich im Spitzenspiel der Landesliga Süd dem gastgebenden TV St. Georgen mit 24:26 (9:15)geschlagen geben. Aufseiten der SG war die Enttäuschung groß, hatte man doch den Eindruck, da wäre mehr drin gewesen. Obwohl die beiden wichtigen Rückraumspieler Julian Armbruster und Nico Harter fehlten, kämpfte man sich nach einer schwachen erster Halbzeit am Ende noch auf zwei Tore heran.

9:15 zur Pause

Bereits nach drei Minuten lag die SG 0:3 hinten, Unkonzentriertheiten vorne wie hinten ließen nichts Gutes erwarten. Durch Tore von Dominik Jurczyk und dem an diesem Tag besten SG-Akteur Jonas Hennig gelang es, auf 2:3 aufzuschließen, doch dann riss der Faden erneut. Nach 18 Minuten lag der Tabellenführer mit 10:4 vorne, aufseiten der SG wurde durch personelle Wechsel versucht, eine drohende Klatsche zu vermeiden. Schenkenzell/Schiltach agierte in der Folgezeit etwas stabiler, musste nach einem technischen Fehler aber überflüssigerweise mit einem 9:15-Rückstand in die Pause gehen.

Deutliche Worte

In der Kabine fand SG-Trainer Jochen Kilguß deutliche Worte - mit Effekt. Die zweite Halbzeit sollte aber Besserung bringen. Routinier Marian Thau machte auf Halbrechts viel Druck und setzte auch seine Nebenleute gut ein. In Abwehr und Angriff zeigte man eine gute Moral und kämpfte sich Tor um Tor heran, sodass der siebenfache Torschütze Jonas Hennig in der 43. Spielminute sogar auf 16:19 verkürzen konnte. In dieser Phase gelang es der SG aber nicht, den wackelnden Tabellenführer komplett auszuschalten. Immer wieder ließ man, speziell über die Außenpositionen, einfache Gegentore zu. Sieben Minuten vor Spielende vergab man erneut die Chance, auf zwei Tore Abstand zu verkürzen. So war die SG gezwungen, die letzten fünf Minuten volles Risiko zu gehen. Youngster Patrick Spinner traf zum 24:26, so richtig gefährdet war der Sieg von St. Georgen aber nicht mehr.

Nachholspiel am Freitag

Für das Nachholspiel am Freitag bei der SG Gutach/Wolfach gilt es, den Schwung aus der zweiten Halbzeit mitzunehmen und die Ursachen für die schwache erste Halbzeit zu analysieren.

St. Georgen - SG Schenkenzell/Schiltach 26:24 (15:9)
St. Georgen: Bühler, Bertol; Assfalg 3, Holzmann 3/1, Laabs 2, Groh, Haas 1, Schreiner 3, Hänse, Rahn-Marx 1, Müller 2, Lermer 1, Schmidt 10/4.
Schenkenzell/Schiltach: King, Götz; Hennig 7, Süßer 3, Kaufmann 3, Thau 5/3, Jurczyk 1, Spinner 3, Weichenhein, Göttmann 1, Haas 1, Bühler.