Im Hinspiel kassierte Max Buchholz (beim Wurf) mit der SG Gutach/Wolfach gegen Joel Schneider (rechts) und Dominik Weichenhein (Mitte) von der SG Schenkenzell/Schiltach eine deutliche Niederlage. Am Freitagabend steigt das Rückspiel in Gutach. Bildquelle: Horst-Dieter Bayer
Zwei Geisterspiele in 24 Stunden für die SG Gutach/Wolfach
Landesliga Südbaden Herren Süd Staffel 1

Handball-Landesligist SG Gutach/Wolfach empfängt am Freitagabend die SG Schenkenzell/Schiltach zum Derby und am Samstag den Tabellenzweiten TuS Steißlingen II.

Am Wochenende müssen die Landesliga-Handballer der SG Gutach/Wolfach (6. Platz/6:12 Punkte) gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden ran. Zunächst steigt am Freitag (20.30 Uhr) das Derby gegen die SG Schenkenzell/Schiltach (3./10:6) in der Gutacher Curt-Liebich-Sporthalle, am Samstag (20 Uhr) gibt dann der Tabellenzweite TuS Steißlingen II (12:6) seine Visitenkarte im Kinzigtal ab. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr finden beide Partien unter Ausschluss von Publikum statt.

Dritter Anlauf

Bereits zweimal verschoben, wird das Nachbarschaftsduell zwischen der SG Gutach/Wolfach und der SG Schenkenzell/Schiltach nun am Freitagabend in Gutach ausgetragen. 14:31 lautete das ernüchternde Endergebnis aus dem ersten Schwarzwald-Derby diese Saison aus Sicht der SG Gutach/Wolfach. Der Stachel dieser Niederlage saß tief. Nicht, dass man gegen eine gut aufgelegte SG S/S verloren hatte, schmerzte, sondern die Art und Weise, wie man sich in Schiltach präsentiert hatte. Die junge Mannschaft von Trainer Frank Sepp hatte der konsequenten Abwehrarbeit der Hausherren von Trainer Jochen Kilguß nicht viel entgegenzusetzen und ließ sich über weite Strecken zu unvorbereiteten Abschlüssen drängen. Entsprechend einfach war es für Schenkenzell/Schiltach, die Fehler der Gäste zu nutzen und nahezu ungehindert davonzuziehen.

Lösungen finden

Spannend wird sein, ob sich die Mannschaft in der Zwischenzeit Lösungen für die konsequente Abwehr ausgedacht hat und ob sie diese am Freitag umsetzen kann. Wenn es schon in der Offensive schwierig wird, muss man zumindest defensiv dieselbe Härte an den Tag legen wie die SG S/S. Während die Hausherren am vergangenen Wochenende in Konstanz knapp verloren, mussten sich die Gäste Klassenprimus TV St. Georgen knapp geschlagen geben. Schenkenzell/Schiltach kann am Freitag alles in die Waagschale werfen, da die Kilguß-Sieben das restliche Wochenende frei hat.

Drei Gästespieler fehlen

Nach dem 24:26 in St. Georgen wird sich die personelle Besetzung der Gäste aus Schenkenzell/Schiltach zum Derby erneut ändern: Matthias Süßer ist im Urlaub, war doch dieses Wochenende eigentlich spielfrei. Zudem fehlen weiterhin Nico Harter und Joel Schneider. Dafür kommt mit Julian Armbruster ein weiterer wichtiger Rückraumspieler ins Team zurück. Der deutliche Hinspiel-Sieg darf nicht als Maßstab genommen werden, wenngleich die Mannschaft um Spielmacher Max Kaufmann sicherlich leicht favorisiert in die Begegnung geht. Mit einem Sieg könnte die SG S/S punktemäßig mit dem Tabellenzweiten Steißlingen gleichziehen und würde dann die Aufstiegsrunde erreichen. Das müsste Motivation genug sein.

Niederlage im Hinspiel

Beim zweiten Spiel am Samstag empfängt die SG um 20 Uhr die zweite Mannschaft des TuS Steißlingen in Gutach. Auch dieses Spiel steht sportlich unter keinem guten Stern für die Gastgeber. Im Hinspiel unterlag eine ausgeruhte Sepp-Sieben klar mit 16:26. Vieles hängt im Rückspiel vom Ausgang des Derbys am Vorabend ab. Niemand kann vorhersagen, ob die SG Kräfte sparen oder sogar zusätzliches Selbstbewusstsein tanken kann.

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Zwei Geisterspiele in 24 Stunden für die SG Gutach/Wolfach
Im Hinspiel kassierte Max Buchholz (beim Wurf) mit der SG Gutach/Wolfach gegen Joel Schneider (rechts) und Dominik Weichenhein (Mitte) von der SG Schenkenzell/Schiltach eine deutliche Niederlage. Am Freitagabend steigt das Rückspiel in Gutach. Bildquelle Horst-Dieter Bayer

Handball-Landesligist SG Gutach/Wolfach empfängt am Freitagabend die SG Schenkenzell/Schiltach zum Derby und am Samstag den Tabellenzweiten TuS Steißlingen II.

Am Wochenende müssen die Landesliga-Handballer der SG Gutach/Wolfach (6. Platz/6:12 Punkte) gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden ran. Zunächst steigt am Freitag (20.30 Uhr) das Derby gegen die SG Schenkenzell/Schiltach (3./10:6) in der Gutacher Curt-Liebich-Sporthalle, am Samstag (20 Uhr) gibt dann der Tabellenzweite TuS Steißlingen II (12:6) seine Visitenkarte im Kinzigtal ab. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr finden beide Partien unter Ausschluss von Publikum statt.

Dritter Anlauf

Bereits zweimal verschoben, wird das Nachbarschaftsduell zwischen der SG Gutach/Wolfach und der SG Schenkenzell/Schiltach nun am Freitagabend in Gutach ausgetragen. 14:31 lautete das ernüchternde Endergebnis aus dem ersten Schwarzwald-Derby diese Saison aus Sicht der SG Gutach/Wolfach. Der Stachel dieser Niederlage saß tief. Nicht, dass man gegen eine gut aufgelegte SG S/S verloren hatte, schmerzte, sondern die Art und Weise, wie man sich in Schiltach präsentiert hatte. Die junge Mannschaft von Trainer Frank Sepp hatte der konsequenten Abwehrarbeit der Hausherren von Trainer Jochen Kilguß nicht viel entgegenzusetzen und ließ sich über weite Strecken zu unvorbereiteten Abschlüssen drängen. Entsprechend einfach war es für Schenkenzell/Schiltach, die Fehler der Gäste zu nutzen und nahezu ungehindert davonzuziehen.

Lösungen finden

Spannend wird sein, ob sich die Mannschaft in der Zwischenzeit Lösungen für die konsequente Abwehr ausgedacht hat und ob sie diese am Freitag umsetzen kann. Wenn es schon in der Offensive schwierig wird, muss man zumindest defensiv dieselbe Härte an den Tag legen wie die SG S/S. Während die Hausherren am vergangenen Wochenende in Konstanz knapp verloren, mussten sich die Gäste Klassenprimus TV St. Georgen knapp geschlagen geben. Schenkenzell/Schiltach kann am Freitag alles in die Waagschale werfen, da die Kilguß-Sieben das restliche Wochenende frei hat.

Drei Gästespieler fehlen

Nach dem 24:26 in St. Georgen wird sich die personelle Besetzung der Gäste aus Schenkenzell/Schiltach zum Derby erneut ändern: Matthias Süßer ist im Urlaub, war doch dieses Wochenende eigentlich spielfrei. Zudem fehlen weiterhin Nico Harter und Joel Schneider. Dafür kommt mit Julian Armbruster ein weiterer wichtiger Rückraumspieler ins Team zurück. Der deutliche Hinspiel-Sieg darf nicht als Maßstab genommen werden, wenngleich die Mannschaft um Spielmacher Max Kaufmann sicherlich leicht favorisiert in die Begegnung geht. Mit einem Sieg könnte die SG S/S punktemäßig mit dem Tabellenzweiten Steißlingen gleichziehen und würde dann die Aufstiegsrunde erreichen. Das müsste Motivation genug sein.

Niederlage im Hinspiel

Beim zweiten Spiel am Samstag empfängt die SG um 20 Uhr die zweite Mannschaft des TuS Steißlingen in Gutach. Auch dieses Spiel steht sportlich unter keinem guten Stern für die Gastgeber. Im Hinspiel unterlag eine ausgeruhte Sepp-Sieben klar mit 16:26. Vieles hängt im Rückspiel vom Ausgang des Derbys am Vorabend ab. Niemand kann vorhersagen, ob die SG Kräfte sparen oder sogar zusätzliches Selbstbewusstsein tanken kann.