Max Schmidt und der TV Oberkirch wollen die letzte Chance nutzen und weiter im Kampf um den Klassenerhalt bleiben. Bildquelle: Jo Fichtner
Nur einer darf noch hoffen
Südbadenliga Männer

Das Duell zwischen dem TV Oberkirch und der SG Scutro ist am Samstagabend ein echtes ,,Endspiel" im Abstiegskampf der Handball-Südbadenliga. Der Verlierer muss für die Landesliga planen.

Der Begriff ,,Endspiel" wird teilweise schon inflationär bemüht, trifft aber auf das Aufeinandertreffen des TV Oberkirch in der Handball-Südbadenliga mit der SG Scutro am Samstagabend (20 Uhr) in der Oberdorfhalle definitiv zu. Beide Mannschaften stehen vier Spieltage vor Schluss mit 15:29 Punkten tief im Tabellenkeller. Nur der Sieger hat noch realistische Chancen, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Der Verlierer muss für die Landesliga planen.

,,Es wird für beide Mannschaften schwer, egal wie es am Samstag ausgeht", glaubt TVO-Trainer Daniel Kempf, ,,aber der Sieger darf zumindest noch hoffen. Und das wollen natürlich wir sein, damit wir auf die anderen Mannschaften noch Druck aufbauen können." Auf Tabellenplatz zehn, den aktuell die SG Ohlsbach/Elgersweier mit 18:26 Punkten belegt und der voraussichtlich zwei Relegationsspiele gegen einen Landesliga-Vertreter mit sich bringt, haben die Renchtäler aktuell drei Punkte Rückstand, zudem ging der bei Punktgleichheit relevante Vergleich mit Ohlsbach/Elgersweier und dem Tabellenelften HGW Hofweier verloren. Mögliche Kandidaten für diese Platzierung sind auch noch der TuS Helmlingen und TV Herbolzheim, gegen die Oberkirch noch antreten muss.

,,Natürlich kennt jeder unsere Situation. Aber wir können nur von Spiel zu Spiel schauen", richtet Kempf den kompletten Fokus auf Scutro. Die Spielgemeinschaft aus Schuttern, Schutterzell, Hugweier und Lahr war als Aufsteiger furios in die Saison gestartet, stürzte dann aber immer wieder ab und findet sich nun in der gleichen Situation wie Oberkirch wieder. In einem wilden Hinspiel setzte sich die SG mit 40:35 durch. Wir müssen definitiv besser verteidigen und schnell von hinten raus spielen", fordert Kempf, der weiterhin auf seine Leistungsträger Samuel Siefermann, Timo Roll und Tomislav Barberic verzichten muss. ,,Wir kennen unsere Baustellen. Aber das Training diese Woche war gut, wir haben ein Heimspiel und wollen weiter im Rennen bleiben", sagt der TVO-Trainer.

Auch bei Scutro ist man sich der Situation bewusst, gibt sich aber optimistisch: ,,Mit Ausnahme der Begegnung gegen Freiburg haben wir in den letzten Spielen gezeigt, dass wir mit allen Teams mithalten und sie auch schlagen können. Wir müssen unser Tempospiel, vielleicht auch mal dosiert und der Spielsituation angepasst, und unseren unbedingten Kampfes- und Siegeswillen nur über die gesamte Spielzeit auf die Platte bringen. Dann sehe ich dem Aufeinandertreffen mit Oberkirch durchaus positiv entgegen", erklärte der durch zwei Kreuzbandrisse zum Zuschauen verdammte Nico Eble. Trainer Axel Schmidt hatte unter der Woche einige krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften, hofft aber, auf seinen kompletten Kader zurückgreifen zu können.

Südbadenliga Männer 
Nur einer darf noch hoffen
Max Schmidt und der TV Oberkirch wollen die letzte Chance nutzen und weiter im Kampf um den Klassenerhalt bleiben. Bildquelle Jo Fichtner

Das Duell zwischen dem TV Oberkirch und der SG Scutro ist am Samstagabend ein echtes ,,Endspiel" im Abstiegskampf der Handball-Südbadenliga. Der Verlierer muss für die Landesliga planen.

Der Begriff ,,Endspiel" wird teilweise schon inflationär bemüht, trifft aber auf das Aufeinandertreffen des TV Oberkirch in der Handball-Südbadenliga mit der SG Scutro am Samstagabend (20 Uhr) in der Oberdorfhalle definitiv zu. Beide Mannschaften stehen vier Spieltage vor Schluss mit 15:29 Punkten tief im Tabellenkeller. Nur der Sieger hat noch realistische Chancen, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Der Verlierer muss für die Landesliga planen.

,,Es wird für beide Mannschaften schwer, egal wie es am Samstag ausgeht", glaubt TVO-Trainer Daniel Kempf, ,,aber der Sieger darf zumindest noch hoffen. Und das wollen natürlich wir sein, damit wir auf die anderen Mannschaften noch Druck aufbauen können." Auf Tabellenplatz zehn, den aktuell die SG Ohlsbach/Elgersweier mit 18:26 Punkten belegt und der voraussichtlich zwei Relegationsspiele gegen einen Landesliga-Vertreter mit sich bringt, haben die Renchtäler aktuell drei Punkte Rückstand, zudem ging der bei Punktgleichheit relevante Vergleich mit Ohlsbach/Elgersweier und dem Tabellenelften HGW Hofweier verloren. Mögliche Kandidaten für diese Platzierung sind auch noch der TuS Helmlingen und TV Herbolzheim, gegen die Oberkirch noch antreten muss.

,,Natürlich kennt jeder unsere Situation. Aber wir können nur von Spiel zu Spiel schauen", richtet Kempf den kompletten Fokus auf Scutro. Die Spielgemeinschaft aus Schuttern, Schutterzell, Hugweier und Lahr war als Aufsteiger furios in die Saison gestartet, stürzte dann aber immer wieder ab und findet sich nun in der gleichen Situation wie Oberkirch wieder. In einem wilden Hinspiel setzte sich die SG mit 40:35 durch. Wir müssen definitiv besser verteidigen und schnell von hinten raus spielen", fordert Kempf, der weiterhin auf seine Leistungsträger Samuel Siefermann, Timo Roll und Tomislav Barberic verzichten muss. ,,Wir kennen unsere Baustellen. Aber das Training diese Woche war gut, wir haben ein Heimspiel und wollen weiter im Rennen bleiben", sagt der TVO-Trainer.

Auch bei Scutro ist man sich der Situation bewusst, gibt sich aber optimistisch: ,,Mit Ausnahme der Begegnung gegen Freiburg haben wir in den letzten Spielen gezeigt, dass wir mit allen Teams mithalten und sie auch schlagen können. Wir müssen unser Tempospiel, vielleicht auch mal dosiert und der Spielsituation angepasst, und unseren unbedingten Kampfes- und Siegeswillen nur über die gesamte Spielzeit auf die Platte bringen. Dann sehe ich dem Aufeinandertreffen mit Oberkirch durchaus positiv entgegen", erklärte der durch zwei Kreuzbandrisse zum Zuschauen verdammte Nico Eble. Trainer Axel Schmidt hatte unter der Woche einige krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften, hofft aber, auf seinen kompletten Kader zurückgreifen zu können.