,,Beach & Da Gang" wurde der Favoritenrolle im GBO-Turnier gerecht. Bildquelle: Christoph Breithaupt
Festival im größten Sandkasten der Ortenau
Handball in der Ortenau

Nach zweijähriger Pandemie-Pause sind die Aldner Beach Days mit Urgewalt zurückgekommen. ,,Das größte Beachhandballturnier Deutschlands im Seniorenbereich", so die Eigenwerbung, wurde seinem Ruf gerecht.

Volle Starterfelder und attraktive Abendveranstaltungen von Mickie Krause über die ,,Hitradio Ohr"-Party, Claudio Esposito und die Wilden Engel bis zu Oli P. ließen nicht nur Veranstalter TuS Altenheim strahlen. ,,Man hat gemerkt, dass nach der langen Pause alle wieder richtig Bock hatten", resümierte Daniel Bau vom Organisationsteam.

Wasserduschen

Fünf Tage lang fand rund um das Beachgelände eine Megaparty statt, wobei 38 Grad am Wochenende für ein ungestörtes Beachgefühl dann aber doch zu viel waren. Nicht jede und jeder blieb am Ende so standhaft wie der Skydancer am Center Court, der unermüdlich im Wind tanzte. Zum Glück sorgten Wasserduschen, ein Swimmingpool und immer wieder der Einsatz von Wasserschläuchen für Abkühlung. Und wenn es brenzlig wurde, half auch schon mal ein Eisbeutel der Sanitäter.

Hochkarätig besetzt

Das sportliche Highlight im größten Sandkasten der Ortenau war das Turnier um die German Beach Open Serie (GBO), bei dem es um Punkte für die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften ging, und die diesmal hochkarätig besetzt war. Mit ,,Beach & Da Gang" und den ,,12 Monkeys Köln" standen zwei etablierte Mannschaften im Finale, die auch international unterwegs sind. ,,Beach & Da Gang" um Marc Kunz, 2020 zum Beachhandballer des Jahrzehnts gewählt, gewann den ersten Satz deutlich mit 22:14. Der zweite Satz war umkämpfter, ging mit 20:18 aber erneut an die Truppe aus Münster bei Frankfurt. Im Spiel um Platz drei siegten die ,,Beachmopeten" mit 2:0 gegen die ,,Otternasen".

Shootout notwendig

Bei den Frauen musste im GBO-Turnier das Shootout entscheiden. Hatten die ,,Flying Ducks" aus Oberursel Satz eins mit 20:18 gegen die ,,Beach Bazis" gewonnen, so dominierten die Frauen aus Oberschleißheim Satz zwei mit 25:18. Das Shootout ging dann mit 7:2 an die ,,Flying Ducks". Dritte wurden die ,,Sanddevils Youngsters" mit 2:1 gegen Bonnbons.

Simak nur als Coach dabei

Das Beach-Fun-Turnier gewann die ,,Gummibierbande" im Endspiel mit 2:0 gegen ,,AS Koma". Beim Sieger fungierte Bundesliga-Akteur Frederik Simak (TBV Lemgo) nur als Coach. ,,Das Risiko einer Verletzung ist zu groß", sagte der ehemalige Spieler des TuS Altenheim beim Abstecher in die Heimat. Das Spiel um Platz drei gewann der ,,SV Dölphnis" mit 2:0 gegen ,,HGW Hofbier".

Bei den Frauen setzten sich im Fun-Turnier einmal mehr die ,,Desperados Housewives" mit 2:0 gegen ,,Jangos" durch. Im Spiel um Platz drei blieb ,,Happy Hipoo" 2:1 gegen ,,Flying Roes" siegreich.

Neuer Center Court

Die Corona-Pause hatte Veranstalter TuS Altenheim für Neuerungen genutzt. Der Center Court mit Bandenwerbung sah schon sehr professionell aus. Und das Beach House, von fleißigen Helfern selbst gebaut, löste den Bierwagen ab und war ohne Zweifel nicht nur das optische Highlight des Geländes. Auch das kulinarische Angebot wurde erweitert.

Erstmals Livestream

Erstmals gab es einen Livestream, für den Sprungwurf TV verantwortlich zeichnete. Die technischen Probleme zu Beginn ließen sich verschmerzen. Beide Reporter zeigten sich bei der Premiere beeindruckt von den Aldner Beach Days im tiefen Süden der Republik. ,,Es hat ein bisschen Festival-Charakter", war das Fazit der beiden, die immer wieder im Chat den Dialog mit den Beachfans suchten.

Lob an die Helferschar

Und ein dickes Lob gab es von Daniel Bau für das rund 250-köpfige Helferteam. ,,Die haben einen Riesenjob gemacht. Vor allem die ganz Jungen, für die es durch die Corona-Pause im Grunde das erste Turnier war."

 
Festival im größten Sandkasten der Ortenau
,,Beach & Da Gang" wurde der Favoritenrolle im GBO-Turnier gerecht. Bildquelle Christoph Breithaupt

Nach zweijähriger Pandemie-Pause sind die Aldner Beach Days mit Urgewalt zurückgekommen. ,,Das größte Beachhandballturnier Deutschlands im Seniorenbereich", so die Eigenwerbung, wurde seinem Ruf gerecht.

Volle Starterfelder und attraktive Abendveranstaltungen von Mickie Krause über die ,,Hitradio Ohr"-Party, Claudio Esposito und die Wilden Engel bis zu Oli P. ließen nicht nur Veranstalter TuS Altenheim strahlen. ,,Man hat gemerkt, dass nach der langen Pause alle wieder richtig Bock hatten", resümierte Daniel Bau vom Organisationsteam.

Wasserduschen

Fünf Tage lang fand rund um das Beachgelände eine Megaparty statt, wobei 38 Grad am Wochenende für ein ungestörtes Beachgefühl dann aber doch zu viel waren. Nicht jede und jeder blieb am Ende so standhaft wie der Skydancer am Center Court, der unermüdlich im Wind tanzte. Zum Glück sorgten Wasserduschen, ein Swimmingpool und immer wieder der Einsatz von Wasserschläuchen für Abkühlung. Und wenn es brenzlig wurde, half auch schon mal ein Eisbeutel der Sanitäter.

Hochkarätig besetzt

Das sportliche Highlight im größten Sandkasten der Ortenau war das Turnier um die German Beach Open Serie (GBO), bei dem es um Punkte für die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften ging, und die diesmal hochkarätig besetzt war. Mit ,,Beach & Da Gang" und den ,,12 Monkeys Köln" standen zwei etablierte Mannschaften im Finale, die auch international unterwegs sind. ,,Beach & Da Gang" um Marc Kunz, 2020 zum Beachhandballer des Jahrzehnts gewählt, gewann den ersten Satz deutlich mit 22:14. Der zweite Satz war umkämpfter, ging mit 20:18 aber erneut an die Truppe aus Münster bei Frankfurt. Im Spiel um Platz drei siegten die ,,Beachmopeten" mit 2:0 gegen die ,,Otternasen".

Shootout notwendig

Bei den Frauen musste im GBO-Turnier das Shootout entscheiden. Hatten die ,,Flying Ducks" aus Oberursel Satz eins mit 20:18 gegen die ,,Beach Bazis" gewonnen, so dominierten die Frauen aus Oberschleißheim Satz zwei mit 25:18. Das Shootout ging dann mit 7:2 an die ,,Flying Ducks". Dritte wurden die ,,Sanddevils Youngsters" mit 2:1 gegen Bonnbons.

Simak nur als Coach dabei

Das Beach-Fun-Turnier gewann die ,,Gummibierbande" im Endspiel mit 2:0 gegen ,,AS Koma". Beim Sieger fungierte Bundesliga-Akteur Frederik Simak (TBV Lemgo) nur als Coach. ,,Das Risiko einer Verletzung ist zu groß", sagte der ehemalige Spieler des TuS Altenheim beim Abstecher in die Heimat. Das Spiel um Platz drei gewann der ,,SV Dölphnis" mit 2:0 gegen ,,HGW Hofbier".

Bei den Frauen setzten sich im Fun-Turnier einmal mehr die ,,Desperados Housewives" mit 2:0 gegen ,,Jangos" durch. Im Spiel um Platz drei blieb ,,Happy Hipoo" 2:1 gegen ,,Flying Roes" siegreich.

Neuer Center Court

Die Corona-Pause hatte Veranstalter TuS Altenheim für Neuerungen genutzt. Der Center Court mit Bandenwerbung sah schon sehr professionell aus. Und das Beach House, von fleißigen Helfern selbst gebaut, löste den Bierwagen ab und war ohne Zweifel nicht nur das optische Highlight des Geländes. Auch das kulinarische Angebot wurde erweitert.

Erstmals Livestream

Erstmals gab es einen Livestream, für den Sprungwurf TV verantwortlich zeichnete. Die technischen Probleme zu Beginn ließen sich verschmerzen. Beide Reporter zeigten sich bei der Premiere beeindruckt von den Aldner Beach Days im tiefen Süden der Republik. ,,Es hat ein bisschen Festival-Charakter", war das Fazit der beiden, die immer wieder im Chat den Dialog mit den Beachfans suchten.

Lob an die Helferschar

Und ein dickes Lob gab es von Daniel Bau für das rund 250-köpfige Helferteam. ,,Die haben einen Riesenjob gemacht. Vor allem die ganz Jungen, für die es durch die Corona-Pause im Grunde das erste Turnier war."