Bildquelle: Handball.BO.De
HBW Balingen-Weilstetten braucht einen beherzten Auftritt
Bundesliga Herren

Für den HBW Balingen-Weilstetten gilt es, mit Mut und Selbstvertrauen in den letzten beiden Matches erneut alles zu investieren, um das Ruder im Kampf um die Klasse nochmal rumzureißen. Im letzten Heimspiel trifft der HBW am Mittwoch (19.05 Uhr) auf die Füchse Berlin.

Mit einem klaren 35:25 (18:15)-Erfolg gegen GWD Minden feierten die Füchse Berlin ihren fünften Sieg in Serie und sicherten sich im Kampf um Europa den dritten Tabellenrang. Zwei Spieltage vor Schluss haben die Füchse vier Zähler Vorsprung auf den Vierten Flensburg-Handewitt. Die Teilnahme an der EHF European League ist eingetütet, für die direkte Qualifikation für EHF Champions League hat allerdings der THW Kiel die Nase vorn: Der Rekordmeister liegt zwei Punkte vor den Berlinern und hat zudem das bessere Torverhältnis.

Gegen den abstiegsbedrohten Klub aus Minden - und zudem Balingens größter Kellerkonkurrent - war erneut Hans Lindberg der überragende Mann im Fuchsbau. Der 40 Jahre alte Rechtsaußen glänzte mit elf Toren und führt aktuell die Torschützenliste der HBL mit 228 Treffern an. Das Team von Jens Bürkle muss sich also nicht nur auf eine abgezockte Spielweise der Füchse mit der Handschrift von Jung-Coach Jaron Siewert einstellen, sondern auch auf einen torgefährlichen Lindberg.

In der Hölle Süd nicht mitwirken kann Fabian Wiede. Der deutsche Nationalspieler war zwölf Minuten vor Ende des Spiels umgeknickt und humpelte mit dick bandagiertem Knöchel aus der Halle. "Für die letzten beiden Spiele würde uns ein Verlust von Fabian sehr, sehr schmerzen", hatte Füchse-Trainer Jaron Siewert nach dem Match am Sky Mikro gesagt. Wiede habe sich wohl eine Verletzung an den Bändern zugezogen, so Siewert.

Während bei den Gästen aus Berlin der Ausfall von Wiede schmerzt, kämpft auch der HBW mit Personalproblemen. Neben den Langzeitverletzten Marcel Niemeyer und Lukas Saueressig sind auch die Einsätze der zuletzt angeschlagenen Jona Schoch, Moritz Strosack, Tobias Heinzelmann und Gregor Thomann fraglich.

Doch für das große Ganze - das Ziel Klassenerhalt - ist nicht nur die lautstarke Unterstützung von den Rängen in der SparkassenArena erforderlich, sondern auch eine geschlossene Mannschaftsleitung. HBW-Cheftrainer Jens Bürkle erwartet gegen die Füchse ein "schweres Spiel". Für diese Herkulesaufgabe müssen viele Rädchen ineinandergreifen. "Wir brauchen ein gutes Spiel, viele Emotionen und Mut", betont Bürkle. "Wir müssen gegen Berlin mutig auftreten wie in Magdeburg."

Bis zur 52. Spielminute hatte der HBW dem SC Magdeburg ordentlich Paroli geboten und das ein oder andere Mal zum Verzweifeln gebracht, bis der zweite Magdeburger Meistertitel nach 2001 mit dem 31:26 (15:15) eingetütet war.

Die Mannschaft von Jens Bürkle hat gegen Magdeburg eindrucksvoll bewiesen, dass der Glaube an sich selbst und an den Klassenerhalt noch da ist. Und genau so einen couragierten und beherzten Auftritt braucht es auch gegen die Füchse.

Der Balinger Chefcoach hofft deshalb erneut auf das Selbstvertrauen seiner Mannschaft: "Wir müssen den Glauben im Team und in der Halle aufbringen, damit da was entstehen kann."

Die Ausgangslage ist klar: Der HBW braucht als Tabellenvorletzter zwei Zähler mehr als der Tabellen-16. GWD Minden - und die Hoffnung, dass Minden gegen Erlangen und Wetzlar patzt.

Alles oder nichts: Reißen die Gallier das Ruder für den Klassenerhalt noch rum? Die Antwort gibt es spätestens am Sonntag, 12. Juni nach dem letzten Saisonspiel des HBW auswärts beim HC Erlangen (Anwurf: 15:30 Uhr).

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HBW Balingen-Weilstetten braucht einen beherzten Auftritt
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Für den HBW Balingen-Weilstetten gilt es, mit Mut und Selbstvertrauen in den letzten beiden Matches erneut alles zu investieren, um das Ruder im Kampf um die Klasse nochmal rumzureißen. Im letzten Heimspiel trifft der HBW am Mittwoch (19.05 Uhr) auf die Füchse Berlin.

Mit einem klaren 35:25 (18:15)-Erfolg gegen GWD Minden feierten die Füchse Berlin ihren fünften Sieg in Serie und sicherten sich im Kampf um Europa den dritten Tabellenrang. Zwei Spieltage vor Schluss haben die Füchse vier Zähler Vorsprung auf den Vierten Flensburg-Handewitt. Die Teilnahme an der EHF European League ist eingetütet, für die direkte Qualifikation für EHF Champions League hat allerdings der THW Kiel die Nase vorn: Der Rekordmeister liegt zwei Punkte vor den Berlinern und hat zudem das bessere Torverhältnis.

Gegen den abstiegsbedrohten Klub aus Minden - und zudem Balingens größter Kellerkonkurrent - war erneut Hans Lindberg der überragende Mann im Fuchsbau. Der 40 Jahre alte Rechtsaußen glänzte mit elf Toren und führt aktuell die Torschützenliste der HBL mit 228 Treffern an. Das Team von Jens Bürkle muss sich also nicht nur auf eine abgezockte Spielweise der Füchse mit der Handschrift von Jung-Coach Jaron Siewert einstellen, sondern auch auf einen torgefährlichen Lindberg.

In der Hölle Süd nicht mitwirken kann Fabian Wiede. Der deutsche Nationalspieler war zwölf Minuten vor Ende des Spiels umgeknickt und humpelte mit dick bandagiertem Knöchel aus der Halle. "Für die letzten beiden Spiele würde uns ein Verlust von Fabian sehr, sehr schmerzen", hatte Füchse-Trainer Jaron Siewert nach dem Match am Sky Mikro gesagt. Wiede habe sich wohl eine Verletzung an den Bändern zugezogen, so Siewert.

Während bei den Gästen aus Berlin der Ausfall von Wiede schmerzt, kämpft auch der HBW mit Personalproblemen. Neben den Langzeitverletzten Marcel Niemeyer und Lukas Saueressig sind auch die Einsätze der zuletzt angeschlagenen Jona Schoch, Moritz Strosack, Tobias Heinzelmann und Gregor Thomann fraglich.

Doch für das große Ganze - das Ziel Klassenerhalt - ist nicht nur die lautstarke Unterstützung von den Rängen in der SparkassenArena erforderlich, sondern auch eine geschlossene Mannschaftsleitung. HBW-Cheftrainer Jens Bürkle erwartet gegen die Füchse ein "schweres Spiel". Für diese Herkulesaufgabe müssen viele Rädchen ineinandergreifen. "Wir brauchen ein gutes Spiel, viele Emotionen und Mut", betont Bürkle. "Wir müssen gegen Berlin mutig auftreten wie in Magdeburg."

Bis zur 52. Spielminute hatte der HBW dem SC Magdeburg ordentlich Paroli geboten und das ein oder andere Mal zum Verzweifeln gebracht, bis der zweite Magdeburger Meistertitel nach 2001 mit dem 31:26 (15:15) eingetütet war.

Die Mannschaft von Jens Bürkle hat gegen Magdeburg eindrucksvoll bewiesen, dass der Glaube an sich selbst und an den Klassenerhalt noch da ist. Und genau so einen couragierten und beherzten Auftritt braucht es auch gegen die Füchse.

Der Balinger Chefcoach hofft deshalb erneut auf das Selbstvertrauen seiner Mannschaft: "Wir müssen den Glauben im Team und in der Halle aufbringen, damit da was entstehen kann."

Die Ausgangslage ist klar: Der HBW braucht als Tabellenvorletzter zwei Zähler mehr als der Tabellen-16. GWD Minden - und die Hoffnung, dass Minden gegen Erlangen und Wetzlar patzt.

Alles oder nichts: Reißen die Gallier das Ruder für den Klassenerhalt noch rum? Die Antwort gibt es spätestens am Sonntag, 12. Juni nach dem letzten Saisonspiel des HBW auswärts beim HC Erlangen (Anwurf: 15:30 Uhr).