HTV-Trainer Stefan Tietz (hier im Gespräch mit Janis Jochheim) freut sich über die Weiterentwicklung seines Teams. Bildquelle: Ulrich Marx
Motivationsschub im Abstiegskampf
Südbadenliga Herren Gruppe Nord

Als Tabellenletzter der Handball-Südbadenliga, Gruppe Nord, startet der HTV Meißenheim ins neue Handball-Kalenderjahr. In der heimischen HTV-Arena heißt der Gegner am Samstag (20 Uhr) TV Sandweier-Baden-Baden II.

Könnte sich der TVS Baden-Baden II wiederholt als gutes Omen erweisen? ,,Im Hinspiel ist es uns gelungen, die seinerzeit ersten Punkte im Saisonverlauf zu holen", erinnert sich HTV-Trainer Stefan Tietz gerne an den 35:31-Erfolg in Baden-Baden. Er zählte den damaligen Auftritt zwar nicht zu den stärksten seiner Mannschaft in der laufenden Saison, doch der doppelte Punktgewinn erzeugte deutlichen Aufwind für die danach folgenden Par­tien. Die Stimmung sei vielversprechend, ,,unser Ziel sind jetzt natürlich auch weitere Punkte zuhause", erhofft sich Tietz.

Man könnte auch von zusätzlicher Motivation bei den Hausherren sprechen - schon angesichts der mittelbar verfolgten Ziele. Zum Sommer zeichnen sich mit der Rückkehr von Christoph Baumann und Felix Zipf größere personelle Veränderungen ab, ,,unsere Zielsetzung, die Klasse zu halten, ist dadurch nochmals untermauert worden", so Tietz.

Routine bei den Gästen

Der Kader von Baden-Badens Oberliga-Reserve ist durchsetzt mit routinierten Kräften, zu denen sich einige junge, ambitionierte Aktive gesellen. Aus Meißenheimer Sicht geht es vor allem darum, den Fokus auch im neuen Jahr auf die zuletzt verbesserte Defensivarbeit zu legen. Dazu kommt offensiv eine gesteigerte Variabilität.

Personell sieht es beim HTV weitgehend gut aus, einzig Philip Zürcher steht nicht zur Verfügung. Bei allen positiven Aspekten, die Wiederaufnahme des Spielbetriebs betrachtet Tietz dem Ganzen nicht vollkommen entspannt. ,,Wir freuen uns auf eine sportlich spannende Aufgabe am Wochenende. Ich bin aber zugleich auch etwas zwiegespalten, ob ein Amateur-Spielbetrieb in diesen Zeiten unbedingt fortgesetzt werden muss", fragt sich der HTV-Coach. Er ergänzt: ,,Das ist in etwa so, als wenn Hochwasser herrscht und wir uns auf einen Freibad-Besuch vorbereiten."

Südbadenliga Herren Gruppe Nord 
Motivationsschub im Abstiegskampf
HTV-Trainer Stefan Tietz (hier im Gespräch mit Janis Jochheim) freut sich über die Weiterentwicklung seines Teams. Bildquelle Ulrich Marx

Als Tabellenletzter der Handball-Südbadenliga, Gruppe Nord, startet der HTV Meißenheim ins neue Handball-Kalenderjahr. In der heimischen HTV-Arena heißt der Gegner am Samstag (20 Uhr) TV Sandweier-Baden-Baden II.

Könnte sich der TVS Baden-Baden II wiederholt als gutes Omen erweisen? ,,Im Hinspiel ist es uns gelungen, die seinerzeit ersten Punkte im Saisonverlauf zu holen", erinnert sich HTV-Trainer Stefan Tietz gerne an den 35:31-Erfolg in Baden-Baden. Er zählte den damaligen Auftritt zwar nicht zu den stärksten seiner Mannschaft in der laufenden Saison, doch der doppelte Punktgewinn erzeugte deutlichen Aufwind für die danach folgenden Par­tien. Die Stimmung sei vielversprechend, ,,unser Ziel sind jetzt natürlich auch weitere Punkte zuhause", erhofft sich Tietz.

Man könnte auch von zusätzlicher Motivation bei den Hausherren sprechen - schon angesichts der mittelbar verfolgten Ziele. Zum Sommer zeichnen sich mit der Rückkehr von Christoph Baumann und Felix Zipf größere personelle Veränderungen ab, ,,unsere Zielsetzung, die Klasse zu halten, ist dadurch nochmals untermauert worden", so Tietz.

Routine bei den Gästen

Der Kader von Baden-Badens Oberliga-Reserve ist durchsetzt mit routinierten Kräften, zu denen sich einige junge, ambitionierte Aktive gesellen. Aus Meißenheimer Sicht geht es vor allem darum, den Fokus auch im neuen Jahr auf die zuletzt verbesserte Defensivarbeit zu legen. Dazu kommt offensiv eine gesteigerte Variabilität.

Personell sieht es beim HTV weitgehend gut aus, einzig Philip Zürcher steht nicht zur Verfügung. Bei allen positiven Aspekten, die Wiederaufnahme des Spielbetriebs betrachtet Tietz dem Ganzen nicht vollkommen entspannt. ,,Wir freuen uns auf eine sportlich spannende Aufgabe am Wochenende. Ich bin aber zugleich auch etwas zwiegespalten, ob ein Amateur-Spielbetrieb in diesen Zeiten unbedingt fortgesetzt werden muss", fragt sich der HTV-Coach. Er ergänzt: ,,Das ist in etwa so, als wenn Hochwasser herrscht und wir uns auf einen Freibad-Besuch vorbereiten."