Bildquelle: Redaktion
HSG Konstanz testet gegen zwei Europapokal-Teilnehmer
2. Bundesliga Herren

Seit Anfang Juli befindet sich die HSG Konstanz in der Vorbereitung. In dieser Woche stehen unter anderem zwei Testspiele gegen den österreichischen Vizemeister HC Hard (Mittwoch, 17.30 Uhr) und den Schweizer Vizemeister Pfadi Winterthur (Freitag, 19 Uhr) auf dem Plan.

Der HSG-Trainer Jörg Lützelberger zeigt sich zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung. ,,Wir haben eine homogene Mannschaft mit guten Typen. Die Chemie stimmt", sagt er. ,,Die Jungs arbeiten gut. Das macht Spaß." Tatsächlich aber nicht nur ihm, auch den hoch belasteten Akteuren selbst. Dafür sorgen viel Abwechslung, neuer Input und neue Ideen sowie individuelle Trainingspläne. Bislang lag der Fokus im Teamtraining vor allem auf der Abwehrarbeit, nun folgt nach und nach auch die Offensive.

Neuzugänge gut integriert

Einen guten ersten Eindruck hinterließen die Neuzugänge. Sie seien alle ,,hochmotiviert und werden uns alle weiterhelfen", so Lützelberger, der sich auch darüber freut, dass sich Christos Erifopoulos nach seiner langen Verletzungspause (eine ganze Saison) wieder zurückgemeldet hat. Beim Patrick-Lengler-Cup konnte er in den Duellen gegen die Rhein-Neckar Löwen II und den ThSV Eisenach schon auf sich aufmerksam machen. Lützelberger: ,,Wir sind froh, wie schnell er wieder völlig angstfrei Vollgas-Handball spielt. Er hat angedeutet, in welche Richtung das gehen kann."

Rückkehrer Gregor Thomann fühlte sich von Beginn an sehr wohl und im vom Tempospiel geprägten System der HSG sichtlich schnell ,,zu Hause". Mit großem Ehrgeiz und Freude sowie seiner Erfahrung aus 100 Erstliga-Partien sei der Linkshänder ,,ein Typ, der uns viel geben kann", sagt sein Trainer über den 30-Jährigen, der Sport und Geschichte auf Lehramt studiert. Mit ,,hohem Intellekt" hat Sebastian Hutecek sich schnell als neuer Spielmacher integriert und mit mächtig Zug in seinen Aktionen.

Gut eingefunden in das Team hat sich auch Torwart Janis Boieck, der insbesondere gegen Eisenach sein Potenzial andeutete und schwer zu überwinden war. Bei Rückraum-Shooter Luis Foege als Jüngstem im Bunde zeigt die Lernkurve angesichts des für ihn neuen Abwehrsystems steil nach oben. ,,Er hat das schnell adaptiert", lobt der HSG-Coach, ,,und bringt und mit seiner Athletik Elemente im Angriff ein, die wir bislang nicht hatten." Zudem ist der Linkshänder ein positiver Typ, der immer für einen Spaß zu haben ist.

Zwei Gradmesser in dieser Woche

Überprüfen können die Gelb-Blauen ihre Fortschritte in dieser Woche gegen zwei starke Gegner. Zunächst am Mittwoch in Hard beim Vizemeister Österreichs, der in der nächsten Saison erneut europäisch vertreten sein wird. In der EHF European League treffen die Vorarlberger, Heimatverein von HSG-Linksaußen Samuel Wendel, Ende August auf Eurofarm Pelister aus Nordmazedonien. Ebenfalls erneut auf internationaler Bühne agieren wird der Schweizer Vizechampion Pfadi Winterhur - Ex-Verein von Peter Schramm -, der am Freitag, 19 Uhr, in die Konstanzer Schänzle-Sporthalle kommen wird.

In der vergangenen Saison duellierte sich Pfadi in der Gruppenphase der EHF European League unter anderem mit Größen wie den Füchsen Berlin, Wisla Plock und Toulouse. Beide Mannschaften sind gespickt mit erfahrenen Handball-Profis. ,,Beide haben internationale Kader und tolle Spieler. Das sind zwei Begegnungen, auf die wir uns freuen und ein guter Gradmesser für die 2. Bundesliga sind", erklärt Lützelberger.

2. Bundesliga Herren 
HSG Konstanz testet gegen zwei Europapokal-Teilnehmer
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Seit Anfang Juli befindet sich die HSG Konstanz in der Vorbereitung. In dieser Woche stehen unter anderem zwei Testspiele gegen den österreichischen Vizemeister HC Hard (Mittwoch, 17.30 Uhr) und den Schweizer Vizemeister Pfadi Winterthur (Freitag, 19 Uhr) auf dem Plan.

Der HSG-Trainer Jörg Lützelberger zeigt sich zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung. ,,Wir haben eine homogene Mannschaft mit guten Typen. Die Chemie stimmt", sagt er. ,,Die Jungs arbeiten gut. Das macht Spaß." Tatsächlich aber nicht nur ihm, auch den hoch belasteten Akteuren selbst. Dafür sorgen viel Abwechslung, neuer Input und neue Ideen sowie individuelle Trainingspläne. Bislang lag der Fokus im Teamtraining vor allem auf der Abwehrarbeit, nun folgt nach und nach auch die Offensive.

Neuzugänge gut integriert

Einen guten ersten Eindruck hinterließen die Neuzugänge. Sie seien alle ,,hochmotiviert und werden uns alle weiterhelfen", so Lützelberger, der sich auch darüber freut, dass sich Christos Erifopoulos nach seiner langen Verletzungspause (eine ganze Saison) wieder zurückgemeldet hat. Beim Patrick-Lengler-Cup konnte er in den Duellen gegen die Rhein-Neckar Löwen II und den ThSV Eisenach schon auf sich aufmerksam machen. Lützelberger: ,,Wir sind froh, wie schnell er wieder völlig angstfrei Vollgas-Handball spielt. Er hat angedeutet, in welche Richtung das gehen kann."

Rückkehrer Gregor Thomann fühlte sich von Beginn an sehr wohl und im vom Tempospiel geprägten System der HSG sichtlich schnell ,,zu Hause". Mit großem Ehrgeiz und Freude sowie seiner Erfahrung aus 100 Erstliga-Partien sei der Linkshänder ,,ein Typ, der uns viel geben kann", sagt sein Trainer über den 30-Jährigen, der Sport und Geschichte auf Lehramt studiert. Mit ,,hohem Intellekt" hat Sebastian Hutecek sich schnell als neuer Spielmacher integriert und mit mächtig Zug in seinen Aktionen.

Gut eingefunden in das Team hat sich auch Torwart Janis Boieck, der insbesondere gegen Eisenach sein Potenzial andeutete und schwer zu überwinden war. Bei Rückraum-Shooter Luis Foege als Jüngstem im Bunde zeigt die Lernkurve angesichts des für ihn neuen Abwehrsystems steil nach oben. ,,Er hat das schnell adaptiert", lobt der HSG-Coach, ,,und bringt und mit seiner Athletik Elemente im Angriff ein, die wir bislang nicht hatten." Zudem ist der Linkshänder ein positiver Typ, der immer für einen Spaß zu haben ist.

Zwei Gradmesser in dieser Woche

Überprüfen können die Gelb-Blauen ihre Fortschritte in dieser Woche gegen zwei starke Gegner. Zunächst am Mittwoch in Hard beim Vizemeister Österreichs, der in der nächsten Saison erneut europäisch vertreten sein wird. In der EHF European League treffen die Vorarlberger, Heimatverein von HSG-Linksaußen Samuel Wendel, Ende August auf Eurofarm Pelister aus Nordmazedonien. Ebenfalls erneut auf internationaler Bühne agieren wird der Schweizer Vizechampion Pfadi Winterhur - Ex-Verein von Peter Schramm -, der am Freitag, 19 Uhr, in die Konstanzer Schänzle-Sporthalle kommen wird.

In der vergangenen Saison duellierte sich Pfadi in der Gruppenphase der EHF European League unter anderem mit Größen wie den Füchsen Berlin, Wisla Plock und Toulouse. Beide Mannschaften sind gespickt mit erfahrenen Handball-Profis. ,,Beide haben internationale Kader und tolle Spieler. Das sind zwei Begegnungen, auf die wir uns freuen und ein guter Gradmesser für die 2. Bundesliga sind", erklärt Lützelberger.