Bildquelle: Handball.bo.de
HC Oppenweiler/Backnang will an die Spitze heranrücken
3. Liga Süd Männer

Auf die HCOB-Handballer wartet eine gleichermaßen attraktive wie anspruchsvolle Aufgabe: Am vierten Spieltag der 3. Liga geht es zur SG Leutershausen.

Das Team von der badischen Bergstraße zählt zu den Topteams der Liga, war schon in der Vorsaison knapp vor der Aufstiegsrunde und hat sich gut verstärkt. Der HC Oppenweiler/Backnang will am Samstag (19.30 Uhr) trotzdem beide Punkte aus der traditionsreichen Heinrich-Beck-Halle entführen.

Beide Mannschaften haben einen ähnlichen Saisonstart hingelegt. Beide besiegten die Rhein-Neckar Löwen II, verloren aber gegen den TuS Fürstenfeldbruck. Der HCOB sammelte zwei weitere Punkte gegen den TVS 1907 Baden-Baden, die SG Leutershausen gegen die SG Pforzheim/Eutingen. Mit 4:2 Punkten befinden sich die Teams in der Verfolgerposition. Bedeutet: Im direkten Aufeinandertreffen bietet sich beiden Mannschaften die Gelegenheit, an die Spitze heranzurücken. Im Umkehrschluss wollen beide ungern ihr Minuspunktekonto zu früh zu stark in Anspruch nehmen, zumal mit Pfullingen, Fürstenfeldbruck und Kornwestheim gleich drei Teams noch keine „Miesen“ aufweisen.

Aufstiegsrunde verpasst

HCOB-Trainer Matthias Heineke hofft, dass sein Team die Chance ergreift , ist auch optimistisch, rechnet zugleich aber auch mit einer hohen Hürde. „Leutershausen ist auf jeden Fall ein Team für die Top vier.“ In der vergangenen Runde sah es für den Traditionsverein lange Zeit nach einer Teilnahme an der Aufstiegsrunde aus, ehe die eine oder andere überraschende Niederlage in der Saisonendphase den Ambitionen ein Ende bereitete.

„Für die neue Runde haben sie sich gut verstärkt“, findet Heineke und verweist darauf, dass mit Torwart Sebastian Ullrich (von der TSG Pforzheim) und dem langjährigen Bundesligaspieler Robin Haller (Rückraum, zuletzt 1. VfL Potsdam) einige Erfahrung hinzugekommen sei. Mit den dynamischen Akteuren Yessine Meddeb (Die Eulen Ludwigshafen) und Tim Götz (SV 64 Friesenheim) habe die Mannschaft im Eins-gegen-eins an Geschwindigkeit hinzugewonnen. Und nicht zu vergessen: Leutershausen stellt eine kompakte und körperbetonte 6:0-Abwehr, kann im Fall der Fälle aber auch schnell auf eine 5:1-Variante wechseln. Das macht es für alle gegnerischen Mannschaften schwierig, viele Tore gegen die SG zu werfen.

„Wir werden sehr beweglich und variable agieren“

Für die HCOB-Handballer gilt deshalb: „Wir werden sehr beweglich und variable agieren, um ihre Abwehr zu knacken.“ Kein Nachteil ist in dieser Hinsicht, dass Tim Dahlhaus - am vergangenen Wochenende erkrankt - zwischenzeitlich wieder fit ist. Auch der zuletzt leicht angeschlagene und deshalb geschonte Daniel Schliedermann kann ins Geschehen eingreifen. Damit hat HCOB-Coach mehrere Optionen, kann die Kräfte gut einteilen und hat die Möglichkeit, auch mal die eine oder andere neue Aufgabe an die Mannschaft aus Leutershausen zu stellen.

Wichtig ist dem Coach allerdings auch die Abwehrleistung: „Da müssen und werden wir im Kollektiv füreinander fighten.“ Zum einen, um die individuelle Klasse des Gastgebers in den Griff zu bekommen. Zum anderen, weil gewonnene Bälle in der Defensive den Unterschied ausmachen können, weil sie nicht selten die Basis für einen erfolgreichen Gegenstoß bilden. Und dies betreffend kann sich Heineke vorstellen, „dass das Verhältnis der Kontertore ganz entscheidend werden kann.“ Im Positionsangriff sieht er beide Teams nämlich auf ähnlichem Level.

Ausgeglichene Bilanz

Das direkte Aufeinandertreffen beider Mannschaften gab es lang nicht mehr. Die bisherige HCOB-Bilanz in der Heinrich-Beck-Halle ist ausgeglichen - aber auf beiden Seiten sind nur noch drei, vier Akteure von einst dabei. Im vergangenen Jahr gab es immerhin mal ein Testspiel. Das dient jetzt auch nicht als der große Maßstab, aber immerhin als gutes Omen: Seither wissen die HCOB-Handballer, wie man in Leutershausen gewinnen kann.

Die Begegnung aus der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen wird live auf Sportdeutschland.TV übertragen. Wer zuschauen möchte, benötigt einen Account und ein Ticket zum Preis von 4,50 Euro.

Der HCOB setzt einen Fanbus ein. Mitfahren ist kostenlos, die Zahl der Plätze aber limitiert. Deshalb wird empfohlen, sich bei Erich Maier (Telefonnummer 07191/4216) anzumelden. Los geht es um 15.45 Uhr an der Gemeindehalle in Oppenweiler. Weil in der näheren Umgebung der Halle am Wochenende eine Festveranstaltung stattfindet, ergeht an mitreisende Schlachtenbummler die Information, sich lieber einen kleinen Zeitpuffer einzuplanen.

3. Liga Süd Männer 
HC Oppenweiler/Backnang will an die Spitze heranrücken
Bildquelle Handball.bo.de

Auf die HCOB-Handballer wartet eine gleichermaßen attraktive wie anspruchsvolle Aufgabe: Am vierten Spieltag der 3. Liga geht es zur SG Leutershausen.

Das Team von der badischen Bergstraße zählt zu den Topteams der Liga, war schon in der Vorsaison knapp vor der Aufstiegsrunde und hat sich gut verstärkt. Der HC Oppenweiler/Backnang will am Samstag (19.30 Uhr) trotzdem beide Punkte aus der traditionsreichen Heinrich-Beck-Halle entführen.

Beide Mannschaften haben einen ähnlichen Saisonstart hingelegt. Beide besiegten die Rhein-Neckar Löwen II, verloren aber gegen den TuS Fürstenfeldbruck. Der HCOB sammelte zwei weitere Punkte gegen den TVS 1907 Baden-Baden, die SG Leutershausen gegen die SG Pforzheim/Eutingen. Mit 4:2 Punkten befinden sich die Teams in der Verfolgerposition. Bedeutet: Im direkten Aufeinandertreffen bietet sich beiden Mannschaften die Gelegenheit, an die Spitze heranzurücken. Im Umkehrschluss wollen beide ungern ihr Minuspunktekonto zu früh zu stark in Anspruch nehmen, zumal mit Pfullingen, Fürstenfeldbruck und Kornwestheim gleich drei Teams noch keine „Miesen“ aufweisen.

Aufstiegsrunde verpasst

HCOB-Trainer Matthias Heineke hofft, dass sein Team die Chance ergreift , ist auch optimistisch, rechnet zugleich aber auch mit einer hohen Hürde. „Leutershausen ist auf jeden Fall ein Team für die Top vier.“ In der vergangenen Runde sah es für den Traditionsverein lange Zeit nach einer Teilnahme an der Aufstiegsrunde aus, ehe die eine oder andere überraschende Niederlage in der Saisonendphase den Ambitionen ein Ende bereitete.

„Für die neue Runde haben sie sich gut verstärkt“, findet Heineke und verweist darauf, dass mit Torwart Sebastian Ullrich (von der TSG Pforzheim) und dem langjährigen Bundesligaspieler Robin Haller (Rückraum, zuletzt 1. VfL Potsdam) einige Erfahrung hinzugekommen sei. Mit den dynamischen Akteuren Yessine Meddeb (Die Eulen Ludwigshafen) und Tim Götz (SV 64 Friesenheim) habe die Mannschaft im Eins-gegen-eins an Geschwindigkeit hinzugewonnen. Und nicht zu vergessen: Leutershausen stellt eine kompakte und körperbetonte 6:0-Abwehr, kann im Fall der Fälle aber auch schnell auf eine 5:1-Variante wechseln. Das macht es für alle gegnerischen Mannschaften schwierig, viele Tore gegen die SG zu werfen.

„Wir werden sehr beweglich und variable agieren“

Für die HCOB-Handballer gilt deshalb: „Wir werden sehr beweglich und variable agieren, um ihre Abwehr zu knacken.“ Kein Nachteil ist in dieser Hinsicht, dass Tim Dahlhaus - am vergangenen Wochenende erkrankt - zwischenzeitlich wieder fit ist. Auch der zuletzt leicht angeschlagene und deshalb geschonte Daniel Schliedermann kann ins Geschehen eingreifen. Damit hat HCOB-Coach mehrere Optionen, kann die Kräfte gut einteilen und hat die Möglichkeit, auch mal die eine oder andere neue Aufgabe an die Mannschaft aus Leutershausen zu stellen.

Wichtig ist dem Coach allerdings auch die Abwehrleistung: „Da müssen und werden wir im Kollektiv füreinander fighten.“ Zum einen, um die individuelle Klasse des Gastgebers in den Griff zu bekommen. Zum anderen, weil gewonnene Bälle in der Defensive den Unterschied ausmachen können, weil sie nicht selten die Basis für einen erfolgreichen Gegenstoß bilden. Und dies betreffend kann sich Heineke vorstellen, „dass das Verhältnis der Kontertore ganz entscheidend werden kann.“ Im Positionsangriff sieht er beide Teams nämlich auf ähnlichem Level.

Ausgeglichene Bilanz

Das direkte Aufeinandertreffen beider Mannschaften gab es lang nicht mehr. Die bisherige HCOB-Bilanz in der Heinrich-Beck-Halle ist ausgeglichen - aber auf beiden Seiten sind nur noch drei, vier Akteure von einst dabei. Im vergangenen Jahr gab es immerhin mal ein Testspiel. Das dient jetzt auch nicht als der große Maßstab, aber immerhin als gutes Omen: Seither wissen die HCOB-Handballer, wie man in Leutershausen gewinnen kann.

Die Begegnung aus der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen wird live auf Sportdeutschland.TV übertragen. Wer zuschauen möchte, benötigt einen Account und ein Ticket zum Preis von 4,50 Euro.

Der HCOB setzt einen Fanbus ein. Mitfahren ist kostenlos, die Zahl der Plätze aber limitiert. Deshalb wird empfohlen, sich bei Erich Maier (Telefonnummer 07191/4216) anzumelden. Los geht es um 15.45 Uhr an der Gemeindehalle in Oppenweiler. Weil in der näheren Umgebung der Halle am Wochenende eine Festveranstaltung stattfindet, ergeht an mitreisende Schlachtenbummler die Information, sich lieber einen kleinen Zeitpuffer einzuplanen.