Nach der Auswärtsniederlage in Willstätt wird der Abstieg für die SG Köndringen/Teningen um Trainer Michael Schilling immer realistischer. Bildquelle: Christoph Breithaupt
Köndringen/Teningen enttäuscht im Südbaden-Derby
3. Liga Süd Männer

Die SG-Handballer verlieren das Kellerduell beim TV Willstätt mit 26:30 (11:15).

Im Vergleich zur Vorwoche gab es keine personellen Veränderungen im Kader des Trainergespanns Jonas Eble/Michael Schilling, welche innerhalb der Woche großen Fokus auf eine modifizierte, offenere Abwehrformation und ein variableres Angriffsspiel legten. Der bessere Start gehörte zunächst der SG (0:1/1. Minute) mit einem schönen Rückraumwurf von Sebastian Endres, welchen Streckhardt postwendend kontern konnte (1:1/2.). Die SG tat sich vor allem im gebundenen Spiel sehr schwer gegen die großgewachsenen TVW-Spieler. Die Gelb-Schwarzen spielten lange Angriffe, bis sie eine Lücke im Verbund finden konnten. Dennoch fand die SG in dieser Phase schlussendlich immer wieder eine Lösung (2:2/4.; 4:4/7.).

Eine torlose Periode von fünf Minuten nutzten die Gastgeber, um sich zwischenzeitlich auf 7:4 abzusetzen. Tor für Tür kam die SG jedoch wieder heran, und die Nervosität beim TV Willstätt war greifbar.  Als Hreblev nach Anspiel von SG-Schlussmann spektakulär zum 9:8 mit einem Kempa-Gegenstoßtor einnetzte, schienen die Breisgauer wieder voll im Spiel. Die SG hatte von nun an jedoch wieder Probleme im Angriffsspiel. Zweimal Dodig stellte wieder auf den alten Abstand von 12:9 (24.). In der Folge wurden nach einem kleinen Handgemenge Zank und TVW-Spieler Ludwig für heruntergestellt. Die SG nahm Kicki aus seinem Kasten, verlor jedoch den Ball, was TVW-Keeper Duchene ausnutzte (13:9/26.). Eine halbe Minute vor Schluss erhöhte Ex-SG’ler Valda auf 15:10, Hreblev konnte nach schnellem Anspiel auf den 15:11 Halbzeitstand stellen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Hausherren durch wenig durchschlagkräftiges Angriffsspiel der Teninger mehrfach die Möglichkeit, den Sack zu zumachen. Vor allem Fabrizio Spinner stemmte sich mit einigen Einzelaktionen gegen die drohende Niederlage (18:14/ 34.).  Dennoch setzte sich der TVW durch Valda auf 22:16 ab (39.). Gerade auf der halbrechten Seite waren die Teninger defensiv oft zu passiv.  Trotzdem war Willstätt weiterhin zu wenig kaltschnäuzig, gleiches galt jedoch ebenso für die Breisgauer, die reihenweise an Maxime Duchene verzweifelten.  Folgerichtig bauten die Ortenauer ihren Vorsprung wieder aus (25:20/45.; 26:20/47.).  Auch eine Teninger Auszeit zehn Minuten vor Ende beim Stand von 27:21 brachte keinen Effekt. Lanig holte sich den zweiten Abspraller und verwandelte zum 29:22. 

Wie das gesamte Spiel steckte die SG jedoch nicht auf, und die in der Auszeit verordnete offensivere Deckung trug Früchte. Drei schnelle Tore durch Maximilian Endres ließen Spannung aufkommen (29:26/58.). Eine Auszeit durch TVW-Trainer Klimovets beruhigte die Gemüter. Nach 60 Minuten stand ein verdienter 30:26-Sieg für die Ortenauer, welche über das gesamte Spiel die reifere und bessere Mannschaft waren. Durch den Sieg bewahrt sich der TVW noch alle Chancen auf den Klassenerhalt, für die SG scheint dieser Zug nun endgültig abgefahren zu sein.

Kommenden Samstag gastiert das nächste abstiegsbedrohte Team aus Baden in Teningen. Im Hinspiel mussten die Teninger eine empfindliche 33:25 Niederlage bei Mitaufsteiger TVS Baden-Baden einstecken. Nicht nur deshalb wird ordentlich Feuer in der Partie sein: Die Spiele beider Mannschaften waren fast immer von großer Emotionalität und Spannung geprägt, und zumindest die Nordbadener sind noch voll im Abstiegskampf drin. Spielbeginn des Derbys ist wie gewohnt um 20 Uhr in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle.

TV Willstätt - SG Köndringen/Teningen 30:26 (15:11)

SG Köndringen/Teningen: Kicki, Hörsch (beide TW), Matosic, S. Endres (5), Zank (1), Weise, Simak (2), Hreblev (4), Spinner (4), Bührer (5/2), Ebner, Lösch, Hofmann, M. Endres (5)

3. Liga Süd Männer 
Köndringen/Teningen enttäuscht im Südbaden-Derby
Nach der Auswärtsniederlage in Willstätt wird der Abstieg für die SG Köndringen/Teningen um Trainer Michael Schilling immer realistischer. Bildquelle Christoph Breithaupt

Die SG-Handballer verlieren das Kellerduell beim TV Willstätt mit 26:30 (11:15).

Im Vergleich zur Vorwoche gab es keine personellen Veränderungen im Kader des Trainergespanns Jonas Eble/Michael Schilling, welche innerhalb der Woche großen Fokus auf eine modifizierte, offenere Abwehrformation und ein variableres Angriffsspiel legten. Der bessere Start gehörte zunächst der SG (0:1/1. Minute) mit einem schönen Rückraumwurf von Sebastian Endres, welchen Streckhardt postwendend kontern konnte (1:1/2.). Die SG tat sich vor allem im gebundenen Spiel sehr schwer gegen die großgewachsenen TVW-Spieler. Die Gelb-Schwarzen spielten lange Angriffe, bis sie eine Lücke im Verbund finden konnten. Dennoch fand die SG in dieser Phase schlussendlich immer wieder eine Lösung (2:2/4.; 4:4/7.).

Eine torlose Periode von fünf Minuten nutzten die Gastgeber, um sich zwischenzeitlich auf 7:4 abzusetzen. Tor für Tür kam die SG jedoch wieder heran, und die Nervosität beim TV Willstätt war greifbar.  Als Hreblev nach Anspiel von SG-Schlussmann spektakulär zum 9:8 mit einem Kempa-Gegenstoßtor einnetzte, schienen die Breisgauer wieder voll im Spiel. Die SG hatte von nun an jedoch wieder Probleme im Angriffsspiel. Zweimal Dodig stellte wieder auf den alten Abstand von 12:9 (24.). In der Folge wurden nach einem kleinen Handgemenge Zank und TVW-Spieler Ludwig für heruntergestellt. Die SG nahm Kicki aus seinem Kasten, verlor jedoch den Ball, was TVW-Keeper Duchene ausnutzte (13:9/26.). Eine halbe Minute vor Schluss erhöhte Ex-SG’ler Valda auf 15:10, Hreblev konnte nach schnellem Anspiel auf den 15:11 Halbzeitstand stellen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Hausherren durch wenig durchschlagkräftiges Angriffsspiel der Teninger mehrfach die Möglichkeit, den Sack zu zumachen. Vor allem Fabrizio Spinner stemmte sich mit einigen Einzelaktionen gegen die drohende Niederlage (18:14/ 34.).  Dennoch setzte sich der TVW durch Valda auf 22:16 ab (39.). Gerade auf der halbrechten Seite waren die Teninger defensiv oft zu passiv.  Trotzdem war Willstätt weiterhin zu wenig kaltschnäuzig, gleiches galt jedoch ebenso für die Breisgauer, die reihenweise an Maxime Duchene verzweifelten.  Folgerichtig bauten die Ortenauer ihren Vorsprung wieder aus (25:20/45.; 26:20/47.).  Auch eine Teninger Auszeit zehn Minuten vor Ende beim Stand von 27:21 brachte keinen Effekt. Lanig holte sich den zweiten Abspraller und verwandelte zum 29:22. 

Wie das gesamte Spiel steckte die SG jedoch nicht auf, und die in der Auszeit verordnete offensivere Deckung trug Früchte. Drei schnelle Tore durch Maximilian Endres ließen Spannung aufkommen (29:26/58.). Eine Auszeit durch TVW-Trainer Klimovets beruhigte die Gemüter. Nach 60 Minuten stand ein verdienter 30:26-Sieg für die Ortenauer, welche über das gesamte Spiel die reifere und bessere Mannschaft waren. Durch den Sieg bewahrt sich der TVW noch alle Chancen auf den Klassenerhalt, für die SG scheint dieser Zug nun endgültig abgefahren zu sein.

Kommenden Samstag gastiert das nächste abstiegsbedrohte Team aus Baden in Teningen. Im Hinspiel mussten die Teninger eine empfindliche 33:25 Niederlage bei Mitaufsteiger TVS Baden-Baden einstecken. Nicht nur deshalb wird ordentlich Feuer in der Partie sein: Die Spiele beider Mannschaften waren fast immer von großer Emotionalität und Spannung geprägt, und zumindest die Nordbadener sind noch voll im Abstiegskampf drin. Spielbeginn des Derbys ist wie gewohnt um 20 Uhr in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle.

TV Willstätt - SG Köndringen/Teningen 30:26 (15:11)

SG Köndringen/Teningen: Kicki, Hörsch (beide TW), Matosic, S. Endres (5), Zank (1), Weise, Simak (2), Hreblev (4), Spinner (4), Bührer (5/2), Ebner, Lösch, Hofmann, M. Endres (5)