Die Frauen der HSG Hanauerland freuen sich auf die neue Saison (v.l.): Patricia Schwing, Nadine Baldner, Jasmin Richter, Anja Bechtold, Luisa Heidt sowie die beide Nachwuchsspielerinnen Maja Letzel und Aleyna Merakli. Bildquelle: Christoph Breithaupt
HSG Hanauerland: Neuer Name, altes Ziel
Landesliga Nord Frauen

Die ehemalige SG Willstätt-Auenheim spielt jetzt unter dem Dach der HSG Hanauerland und möchte so schnell wie möglich den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga sichern. Kurioser Auftakt mit fünf Heimspielen hintereinander.

Für die Handballerinnen der HSG Hanauerland beginnt eine neue Zeitrechnung. Bis zur letzten Saison spielte die Mannschaft noch als SG Willstätt-Auenheim und sicherte auf den letzten Drücker den Klassenerhalt in der Landesliga. Unter dem Dach der HSG sollen nun schon frühzeitig auch die (noch nicht spielberechtigten) B-Juniorinnen integriert werden, um mittelfristig auch höhere Ziele in Angriff nehmen zu können.
Neu ist auch Thorsten Sasse auf der Trainerbank, der die Nachfolge von Rainer Dohle angetreten hat. Und die Vorbereitung lief durchaus vielversprechend. „Wir haben daran gearbeitet, dass wir mehr Tempo ins Spiel kriegen, über die erste und zweite Welle kommen. Das sah in den Testspielen schon sehr gut aus“, berichtet der ehemalige Handball-Abteilungsleiter der Kehler Turnerschaft, einem der Stammvereine der HSG. Unter anderem gelangen in der Vorbereitung deutliche Siege gegen den TuS Schutterwald II, die SG Oberhausen/Köndringen-Teningen und die HSG Ortenau Süd.

Ein Abgang und zwei Verletzte

Im Kader hat sich gegenüber dem Vorjahr wenig verändert. Theresa Waldschicht hat ihre Karriere beendet, Annabell Wilhelm steht aus privaten und beruflichen Gründen erst im Frühjahr wieder zur Verfügung. Auch Torfrau Maria Güner fällt nach ihrem Kreuzbandriss noch mehrere Monate aus. Dafür wird sich Routinierin Kerstin Fuchs weiter als Ersatz von Torfrau Jasmin Richter zur Verfügung stellen.
„Mit Anja Bechtold, Caren Joner, Ellen Joner und Jasmin Richter haben wir eine richtig starke Achse, die sich in dieser Liga mehr als sehen lassen kann“, findet Sasse. Im Vorjahr geriet die Mannschaft wegen Verletzungsproblemen in akute Abstiegsgefahr und war fast schon abgeschrieben, bevor man mit einer Siegesserie in der Abstiegsrunde den Absturz noch verhindern konnte.

Auftakt gegen Friesenheim

Nicht wieder in eine ähnliche Situation zu geraten, ist das große Ziel für die neue Spielzeit. „Wir wollen mit dem Abstiegskampf von Anfang an nichts zu tun haben“, lautet die klare Vorgabe von Sasse. Möglicherweise hilft ihm bei diesem Vorhaben der etwas kuriose Spielplan, denn die HSG eröffnet die Saison mit fünf Heimspielen in Folge. Los geht‘s am Sonntag um 17 Uhr gegen den TV Friesenheim. „Da sind mit Friesenheim, Altenheim oder Rastatt/Niederbühl aber sehr starke und eingespielte Mannschaften dabei. Es wird nicht einfach, da zu punkten“, warnt der Coach. Erst am 19. November müssen die Hanauerländerinnen erstmals auswärts ran, zwischen dem 3. Dezember und 28. Januar folgen dann aber satte sechs Auswärtspartien hintereinander.
Die Integration in die HSG war für Sasse „der letzte, logische Schritt.“ Jetzt ist er gespannt, wie sich der Damenbereich in den kommenden Jahren entwickelt. „Die Absprache bezüglich Trainingszeiten oder Ähnlichem klappt sehr gut. Die Verantwortlichen haben sich für die Zukunft einiges überlegt. Da schauen wir einfach mal, wie das dann weitergeht“, kündigt der neue Coach an.

HSG Hanauerland

Tor: Jasmin Richter, Kerstin Fuchs, Maria Güner

Feld: Anja Bechtold, Luisa Heidt, Patricia Schwing, Ellen Joner, Caren Joner, Nadine Baldner, Janine Steinhagen, Lilien Dietrich, Eva Bernhard, Annabell Wilhelm, Zoe Christeleit, Jana Dohle, Chirine El Boujedaini

Trainer: Thorsten Sasse (1. Saison)

Athletiktrainer: Daniel Lott

Zugänge: keine

Abgänge: Theresa Waldschicht (Karriereende), Marija Dordevic (Ziel unbekannt)

 

Landesliga Nord Frauen 
HSG Hanauerland: Neuer Name, altes Ziel
Die Frauen der HSG Hanauerland freuen sich auf die neue Saison (v.l.): Patricia Schwing, Nadine Baldner, Jasmin Richter, Anja Bechtold, Luisa Heidt sowie die beide Nachwuchsspielerinnen Maja Letzel und Aleyna Merakli. Bildquelle Christoph Breithaupt

Die ehemalige SG Willstätt-Auenheim spielt jetzt unter dem Dach der HSG Hanauerland und möchte so schnell wie möglich den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga sichern. Kurioser Auftakt mit fünf Heimspielen hintereinander.

Für die Handballerinnen der HSG Hanauerland beginnt eine neue Zeitrechnung. Bis zur letzten Saison spielte die Mannschaft noch als SG Willstätt-Auenheim und sicherte auf den letzten Drücker den Klassenerhalt in der Landesliga. Unter dem Dach der HSG sollen nun schon frühzeitig auch die (noch nicht spielberechtigten) B-Juniorinnen integriert werden, um mittelfristig auch höhere Ziele in Angriff nehmen zu können.
Neu ist auch Thorsten Sasse auf der Trainerbank, der die Nachfolge von Rainer Dohle angetreten hat. Und die Vorbereitung lief durchaus vielversprechend. „Wir haben daran gearbeitet, dass wir mehr Tempo ins Spiel kriegen, über die erste und zweite Welle kommen. Das sah in den Testspielen schon sehr gut aus“, berichtet der ehemalige Handball-Abteilungsleiter der Kehler Turnerschaft, einem der Stammvereine der HSG. Unter anderem gelangen in der Vorbereitung deutliche Siege gegen den TuS Schutterwald II, die SG Oberhausen/Köndringen-Teningen und die HSG Ortenau Süd.

Ein Abgang und zwei Verletzte

Im Kader hat sich gegenüber dem Vorjahr wenig verändert. Theresa Waldschicht hat ihre Karriere beendet, Annabell Wilhelm steht aus privaten und beruflichen Gründen erst im Frühjahr wieder zur Verfügung. Auch Torfrau Maria Güner fällt nach ihrem Kreuzbandriss noch mehrere Monate aus. Dafür wird sich Routinierin Kerstin Fuchs weiter als Ersatz von Torfrau Jasmin Richter zur Verfügung stellen.
„Mit Anja Bechtold, Caren Joner, Ellen Joner und Jasmin Richter haben wir eine richtig starke Achse, die sich in dieser Liga mehr als sehen lassen kann“, findet Sasse. Im Vorjahr geriet die Mannschaft wegen Verletzungsproblemen in akute Abstiegsgefahr und war fast schon abgeschrieben, bevor man mit einer Siegesserie in der Abstiegsrunde den Absturz noch verhindern konnte.

Auftakt gegen Friesenheim

Nicht wieder in eine ähnliche Situation zu geraten, ist das große Ziel für die neue Spielzeit. „Wir wollen mit dem Abstiegskampf von Anfang an nichts zu tun haben“, lautet die klare Vorgabe von Sasse. Möglicherweise hilft ihm bei diesem Vorhaben der etwas kuriose Spielplan, denn die HSG eröffnet die Saison mit fünf Heimspielen in Folge. Los geht‘s am Sonntag um 17 Uhr gegen den TV Friesenheim. „Da sind mit Friesenheim, Altenheim oder Rastatt/Niederbühl aber sehr starke und eingespielte Mannschaften dabei. Es wird nicht einfach, da zu punkten“, warnt der Coach. Erst am 19. November müssen die Hanauerländerinnen erstmals auswärts ran, zwischen dem 3. Dezember und 28. Januar folgen dann aber satte sechs Auswärtspartien hintereinander.
Die Integration in die HSG war für Sasse „der letzte, logische Schritt.“ Jetzt ist er gespannt, wie sich der Damenbereich in den kommenden Jahren entwickelt. „Die Absprache bezüglich Trainingszeiten oder Ähnlichem klappt sehr gut. Die Verantwortlichen haben sich für die Zukunft einiges überlegt. Da schauen wir einfach mal, wie das dann weitergeht“, kündigt der neue Coach an.

HSG Hanauerland

Tor: Jasmin Richter, Kerstin Fuchs, Maria Güner

Feld: Anja Bechtold, Luisa Heidt, Patricia Schwing, Ellen Joner, Caren Joner, Nadine Baldner, Janine Steinhagen, Lilien Dietrich, Eva Bernhard, Annabell Wilhelm, Zoe Christeleit, Jana Dohle, Chirine El Boujedaini

Trainer: Thorsten Sasse (1. Saison)

Athletiktrainer: Daniel Lott

Zugänge: keine

Abgänge: Theresa Waldschicht (Karriereende), Marija Dordevic (Ziel unbekannt)