Sebastian Götz (vorne) zeigte - wie auch sein Torwartkollege Nikolaj King - spektakuläre Paraden und trug seinen Teil zum knappen Heimsieg der HSG Kinzigtal bei. Bildquelle: Faruk Ünver
HSG Kinzigtal feiert wichtigen Heimsieg
Landesliga Nord Männer

Die abstiegsbedrohten Landesliga-Handballer aus dem Kinzigtal halten durch den dritten Saisonerfolg beim 24:23 gegen die Panthers Gaggenau den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.

Bereits im ersten Rückrundenspiel war den Landesliga-Handballern der HSG Kinzigtal anzumerken, dass man sich mit der aktuellen Tabellensituation noch nicht abgefunden hatte, jetzt folgte nach der Niederlage gegen Ottenheim in der Vorwoche ein immens wichtiger 24:23 (12:11)-Heimsieg gegen die Panthers Gaggenau. Mit großem Kampfgeist und Einsatzwillen konnte der Gegner aus dem Tabellenmittelfeld letztendlich niedergerungen werden, sodass im Abstiegskampf wieder Hoffnung besteht.

Schwacher Beginn

Doch der Beginn der Partie war fast wie immer, denn die HSG rannte dem Gegner toremäßig gleich wieder hinterher (3:6/10.). Erst nach 22 Minuten konnten die Gastgeber durch einen Treffer von Dominik Weichenhein zum 9:9 ausgleichen, wodurch sich der Gegner dann gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Aber spätestens zu diesem Zeitpunkt war jedem im Team der HSG klar, dass die körperlich überlegene Mannschaft aus Gaggenau schlagbar war. Und so konnte man dann, nach zwei Toren in Folge durch den starken Rückraumspieler Daniel Reich, auch mit einer 12:11-Führung in die Halbzeitpause gehen und sich neu sortieren.

Im zweiten Spielabschnitt folgte dann ein offener Schlagabtausch, zuerst lag meist die HSG vorne, wie beim 15:14 Führungstreffer durch den starken Rückkehrer Nico Göttmann, ehe dann ein Vier-Tore-Lauf der Gäste zum zwischenzeitlichen 15:18-Rückstand folgte. Die notwendige Auszeit der Hausherren fruchtete aber. Mit dem Einsatz von Rückraumspieler Daniel Bühler aus der zweiten Mannschaft, kam wieder mehr Struktur in den Angriff der HSG. Denn laut Trainer Jochen Kilguss lag es zu diesem Zeitpunkt nur am Angriff, dass die Partie nicht herumgerissen werden konnte. Die Abwehr stand bärenstark, der Gegner lief permanent ins Zeitspiel und die HSG konnte nach 53 Minuten durch den gut aufgelegten Spielmacher Max Kaufmann zum 19:20 aufschließen.

Unbändiger Wille

Die letzten Spielminuten waren dann an Spannung nicht zu überbieten. Spektakuläre Torwartparaden von Nikolaj King und Sebastian Götz hielten die HSG im Rennen, und vorne bestach die Mannschaft immer mehr durch ihren unbändigen Willen, wodurch sich der Gegner letztendlich auch beeindrucken ließ und speziell die Überzahlsituationen nicht konsequent nutzte. Der mit sechs Toren beste HSG-Werfer Luis Kaufmann netzte eine Minute vor dem Spielende zum vorentscheidenden 24:22 ein, der Gegner konnte dann nur noch zum Endstand von 24:23 verkürzen.

HSG Kinzigtal - Panthers Gaggenau 24:23 (12:11)
Kinzigtal: King, Götz; Groß 2, Weichenhein 1, M. Kaufmann 4, L. Kaufmann 6/2, Obermüller 1, Meier, Göttmann 3, Reich 5, Bühler 1, Spinner 1, Jurczyk, Haas, Eggert.
Gaggenau: Hitscherich, Caleta; Huber 2, Herbst 6/3, Kadic, Koinzer 1, Cvitic, Sink 1, Jüppner 2, Ganz, Saum 3, Kühn 1, Stangl 3, Elies 4.

Landesliga Nord Männer 
HSG Kinzigtal feiert wichtigen Heimsieg
Sebastian Götz (vorne) zeigte - wie auch sein Torwartkollege Nikolaj King - spektakuläre Paraden und trug seinen Teil zum knappen Heimsieg der HSG Kinzigtal bei. Bildquelle Faruk Ünver

Die abstiegsbedrohten Landesliga-Handballer aus dem Kinzigtal halten durch den dritten Saisonerfolg beim 24:23 gegen die Panthers Gaggenau den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.

Bereits im ersten Rückrundenspiel war den Landesliga-Handballern der HSG Kinzigtal anzumerken, dass man sich mit der aktuellen Tabellensituation noch nicht abgefunden hatte, jetzt folgte nach der Niederlage gegen Ottenheim in der Vorwoche ein immens wichtiger 24:23 (12:11)-Heimsieg gegen die Panthers Gaggenau. Mit großem Kampfgeist und Einsatzwillen konnte der Gegner aus dem Tabellenmittelfeld letztendlich niedergerungen werden, sodass im Abstiegskampf wieder Hoffnung besteht.

Schwacher Beginn

Doch der Beginn der Partie war fast wie immer, denn die HSG rannte dem Gegner toremäßig gleich wieder hinterher (3:6/10.). Erst nach 22 Minuten konnten die Gastgeber durch einen Treffer von Dominik Weichenhein zum 9:9 ausgleichen, wodurch sich der Gegner dann gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Aber spätestens zu diesem Zeitpunkt war jedem im Team der HSG klar, dass die körperlich überlegene Mannschaft aus Gaggenau schlagbar war. Und so konnte man dann, nach zwei Toren in Folge durch den starken Rückraumspieler Daniel Reich, auch mit einer 12:11-Führung in die Halbzeitpause gehen und sich neu sortieren.

Im zweiten Spielabschnitt folgte dann ein offener Schlagabtausch, zuerst lag meist die HSG vorne, wie beim 15:14 Führungstreffer durch den starken Rückkehrer Nico Göttmann, ehe dann ein Vier-Tore-Lauf der Gäste zum zwischenzeitlichen 15:18-Rückstand folgte. Die notwendige Auszeit der Hausherren fruchtete aber. Mit dem Einsatz von Rückraumspieler Daniel Bühler aus der zweiten Mannschaft, kam wieder mehr Struktur in den Angriff der HSG. Denn laut Trainer Jochen Kilguss lag es zu diesem Zeitpunkt nur am Angriff, dass die Partie nicht herumgerissen werden konnte. Die Abwehr stand bärenstark, der Gegner lief permanent ins Zeitspiel und die HSG konnte nach 53 Minuten durch den gut aufgelegten Spielmacher Max Kaufmann zum 19:20 aufschließen.

Unbändiger Wille

Die letzten Spielminuten waren dann an Spannung nicht zu überbieten. Spektakuläre Torwartparaden von Nikolaj King und Sebastian Götz hielten die HSG im Rennen, und vorne bestach die Mannschaft immer mehr durch ihren unbändigen Willen, wodurch sich der Gegner letztendlich auch beeindrucken ließ und speziell die Überzahlsituationen nicht konsequent nutzte. Der mit sechs Toren beste HSG-Werfer Luis Kaufmann netzte eine Minute vor dem Spielende zum vorentscheidenden 24:22 ein, der Gegner konnte dann nur noch zum Endstand von 24:23 verkürzen.

HSG Kinzigtal - Panthers Gaggenau 24:23 (12:11)
Kinzigtal: King, Götz; Groß 2, Weichenhein 1, M. Kaufmann 4, L. Kaufmann 6/2, Obermüller 1, Meier, Göttmann 3, Reich 5, Bühler 1, Spinner 1, Jurczyk, Haas, Eggert.
Gaggenau: Hitscherich, Caleta; Huber 2, Herbst 6/3, Kadic, Koinzer 1, Cvitic, Sink 1, Jüppner 2, Ganz, Saum 3, Kühn 1, Stangl 3, Elies 4.