Bildquelle: Handball.BO.De
Noah Meisinger sorgt für die Entscheidung in letzter Sekunde
Landesliga Süd Männer

Zu einem knappen 31:30 (19:15)-Erfolg bei der SG Köndringen/Teningen II kam Süd-Landesligist HSG Mimmenhausen/Mühlhofen.

Am Samstagabend machte sich die Mannschaft um Felix Radon auf den Weg in die Ludwig-Jahn Halle in Teningen. Dort wurde sie von der Drittligareserve der SG Köndringen/Teningen II erwartet.

Das Spiel startete wie zu erwarten sehr umkämpft und ausgeglichen. Nach zwei Führungen der Köndringer Mannschaft (1:0 und 2:1), rissen die Gäste das Spiel Stück für Stück an sich und konnten die Führung stetig ausbauen. Mal führte man mit zwei Toren dann mit drei Toren. Zur Halbzeit stand eine Vier-Tore Führung zu Buche (15:19).

Beide Mannschaften führten in der zweiten Halbzeit das Spiel so fort, wie sie es in der ersten Halbzeit beendet hatten. Der Vier-Tore-Abstand pendelte sich ein, und es schien so, als ob dies ein ganz seriöser, unstrittiger Auswärtssieg wird. Nachdem Johnny Polis in der 45. Minute zum 23:28 einnetzte, gingen auch die Köndringer Köpfe langsam nach unten. Was im Anschluss passierte, ist schwer zu erklären. Vom lockeren Spielfluss und der Fähigkeit, auf eine Herausforderung der Abwehr eine Lösung zu finden, war plötzlich kaum mehr was zu merken, und der HSG gelang fortan kaum noch etwas. So holte man die Köndringer zurück ins Spiel, welche den Vorsprung Tor um Tor schmelzen ließen. So wurde die HSG beim Spielstand von 27:28 (51:22) in ein Time-Out gezwungen. Dies fruchtete vor allem in der Abwehr, im Angriff gelang weiterhin wenig, Hannes Schlegel erzielte die Treffer 29 und 30.

Beim Spielstand von 29:30 zehn Sekunden vor Schluss begann das Drama. Die SG Köndringen/Teningen II bekam einen Siebenmeter zugesprochen. Dieser wurde zum 30:30 (59:53) verwandelt. Mit einer Restzeit von drei Sekunden auf der Uhr legte Radon die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und holte seine Jungs nochmal zusammen. Und als ob das Spiel nicht schon so viel Spektakel geboten hätte, wurde alles noch einmal übertroffen.

Pass von Sven Koester auf Vincent Schatz, dieser setzte zum Wurf an und wurde in der Luft brutal attackiert und zu Boden gestoßen. Die Köndringer Mannschaft begann schon den Punkt zu bejubeln, als das Schiedsrichtergespann Huschle/Fuchs den roten Karton zückte und auf Siebenmeter für die HSG entschieden. Nach einer längeren Spielunterbrechung, verursacht durch unrühmliches Verhalten der Köndringer Fans als auch Diskussionen auf dem Spielfeld, verwandelte Noah Meisinger eiskalt nach Ablauf der Spielzeit zum 30:31.

In der kommenden Trainingswoche geht es darum die Fehler und vor allem die zweite Halbzeit des Spiels aufzuarbeiten und daraus zu lernen, damit man kommenden Sonntag vor heimischen Publikum Top vorbereitet ist.

SG Köndringen/Teningen II - HSG MM 30:31 (15:19)

Für die HSG spielten: Simon Jegler, Sven Koester (beide Tor), Johnny Polis (2), Robert Boitor (1), Vincent Schatz (7), Felix Lang, Noah Meisinger (6/3), Heiko Ullrich, Hannes Schlegel (5), Dennis Kugler, Leon Albiez, Jörn Hammel (4), David Tovmasyan (6)

Landesliga Süd Männer 
Noah Meisinger sorgt für die Entscheidung in letzter Sekunde
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Zu einem knappen 31:30 (19:15)-Erfolg bei der SG Köndringen/Teningen II kam Süd-Landesligist HSG Mimmenhausen/Mühlhofen.

Am Samstagabend machte sich die Mannschaft um Felix Radon auf den Weg in die Ludwig-Jahn Halle in Teningen. Dort wurde sie von der Drittligareserve der SG Köndringen/Teningen II erwartet.

Das Spiel startete wie zu erwarten sehr umkämpft und ausgeglichen. Nach zwei Führungen der Köndringer Mannschaft (1:0 und 2:1), rissen die Gäste das Spiel Stück für Stück an sich und konnten die Führung stetig ausbauen. Mal führte man mit zwei Toren dann mit drei Toren. Zur Halbzeit stand eine Vier-Tore Führung zu Buche (15:19).

Beide Mannschaften führten in der zweiten Halbzeit das Spiel so fort, wie sie es in der ersten Halbzeit beendet hatten. Der Vier-Tore-Abstand pendelte sich ein, und es schien so, als ob dies ein ganz seriöser, unstrittiger Auswärtssieg wird. Nachdem Johnny Polis in der 45. Minute zum 23:28 einnetzte, gingen auch die Köndringer Köpfe langsam nach unten. Was im Anschluss passierte, ist schwer zu erklären. Vom lockeren Spielfluss und der Fähigkeit, auf eine Herausforderung der Abwehr eine Lösung zu finden, war plötzlich kaum mehr was zu merken, und der HSG gelang fortan kaum noch etwas. So holte man die Köndringer zurück ins Spiel, welche den Vorsprung Tor um Tor schmelzen ließen. So wurde die HSG beim Spielstand von 27:28 (51:22) in ein Time-Out gezwungen. Dies fruchtete vor allem in der Abwehr, im Angriff gelang weiterhin wenig, Hannes Schlegel erzielte die Treffer 29 und 30.

Beim Spielstand von 29:30 zehn Sekunden vor Schluss begann das Drama. Die SG Köndringen/Teningen II bekam einen Siebenmeter zugesprochen. Dieser wurde zum 30:30 (59:53) verwandelt. Mit einer Restzeit von drei Sekunden auf der Uhr legte Radon die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und holte seine Jungs nochmal zusammen. Und als ob das Spiel nicht schon so viel Spektakel geboten hätte, wurde alles noch einmal übertroffen.

Pass von Sven Koester auf Vincent Schatz, dieser setzte zum Wurf an und wurde in der Luft brutal attackiert und zu Boden gestoßen. Die Köndringer Mannschaft begann schon den Punkt zu bejubeln, als das Schiedsrichtergespann Huschle/Fuchs den roten Karton zückte und auf Siebenmeter für die HSG entschieden. Nach einer längeren Spielunterbrechung, verursacht durch unrühmliches Verhalten der Köndringer Fans als auch Diskussionen auf dem Spielfeld, verwandelte Noah Meisinger eiskalt nach Ablauf der Spielzeit zum 30:31.

In der kommenden Trainingswoche geht es darum die Fehler und vor allem die zweite Halbzeit des Spiels aufzuarbeiten und daraus zu lernen, damit man kommenden Sonntag vor heimischen Publikum Top vorbereitet ist.

SG Köndringen/Teningen II - HSG MM 30:31 (15:19)

Für die HSG spielten: Simon Jegler, Sven Koester (beide Tor), Johnny Polis (2), Robert Boitor (1), Vincent Schatz (7), Felix Lang, Noah Meisinger (6/3), Heiko Ullrich, Hannes Schlegel (5), Dennis Kugler, Leon Albiez, Jörn Hammel (4), David Tovmasyan (6)