Frust beim TV Oberkirch - der Abstieg in die Landesliga ist so gut wie besiegelt. Bildquelle: Faruk Ünver
Es reicht nicht für den TVO
Südbadenliga Männer

Der TV Oberkirch hat das Abstiegs-Endspiel in der Handball-Südbadenliga verloren. Nach dem 28:34 (16:17) gegen den direkten Konkurrenten SG Scutro haben die Renchtäler keine realistische Chance mehr auf den Ligaverbleib und müssen für die Landesliga planen.

,,Es reicht einfach nicht mit dem Personal, was uns zur Verfügung steht", fasste TVO-Trainer kurz und knapp zusammen und meinte damit nicht nur die Partie gegen Scutro, sondern im Prinzip die komplette Saison, erst recht seit dem Ausfall der Leistungsträger Samuel Siefermann und Timo Roll, die genau wie Tomislav Barberic, der sich vor knapp einem Jahr einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, bei den Oberkirchern nicht zu ersetzen sind. ,,Wenn man ganz ehrlich ist, konnten wir den Ausfall von Barberic nie kompensieren. Er macht einfach wahnsinnig viel aus bei uns", erklärt Kempf.

Gegen Scutro war es wie so oft. Der TV Oberkirch machte 50 Minuten lang ein ordentliches Spiel, war ebenbürtig, konnte die Leistung jedoch nicht über die komplette Zeit transportieren. ,,Wir haben immer ein paar gute Aktionen, aber dann auch wieder unnötige Fehler. Da fehlt die Konstanz und das nagt dann auch am Selbstvertrauen der einzelnen Spieler", weiß Kempf, der außerdem ,,zu viel Verantwortung auf zu wenig Leute" verteilen musste.

Die erste Halbzeit verlief am Samstagabend komplett ausgeglichen mit wechselnden Führungen. Oberkirch war offensiv gut im Spiel, in der Abwehr allerdings ,,nicht griffig genug", fand Kempf. Deshalb reichten 16 erzielte Treffer nicht für eine Pausenführung, man ging stattdessen mit einem Punkt Rückstand in die Kabine. Auch nach dem Wechsel war zunächst keine Tendenz zu erkennen, wer die zwei wichtigen Punkte mit nach Hause nehmen würde. Bis zum 24:25 (29.) waren die Hoffnungen auf Renchtäler Seite groß, allerdings machte man sich immer wieder selbst das Leben schwer, unter anderem durch vier vergebene Siebenmeter. So konnte sich Scutro über 25:28 (51.) und 26:30 (54.) vorentscheidend absetzen und am Ende den so wichtigen Auswärtssieg bejubeln.

,,Sehr deprimierend"

Während die SG nun noch die Chance hat, mit drei Siegen in den letzten drei Partien den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ist dieser Zug für den TVO wohl abgefahren. ,,Keiner steigt gerne ab. Es fühlt sich überhaupt nicht gut an und ist im ersten Moment sehr deprimierend", gibt Kempf zu, ,,aber so ist der Sport und es kann auch eine Chance sein, um wieder etwas aufzubauen."
Zunächst will der Coach mit seinem Team aber die Saison ordentlich zu Ende spielen. ,,Wir haben noch drei Spiele, aus denen wir einiges mitnehmen können, was uns auch für die nächste Saison helfen kann", glaubt Kempf.

TV Oberkirch - SG Scutro 29:34 (16:17)
Oberkirch: Wachsmann, Nebel; Brandstetter 2, Roll 8/3, Gross 5/2, Walz, Tino Birk 3, Ücker 3, Trayer, Huschle, Kofler 5/1, Tom Birk, Schmidt 3
Scutro: Eble, Krajnc 3, Kopf 6/1, Leberl 3, Schrempp 3, Lischke 4, N. Dittrich 5/2, Gambert, Heitzmann 5, Wacker, Moldenhauer, R. Dittrich 5, de Weijer 1

Südbadenliga Männer 
Es reicht nicht für den TVO
Frust beim TV Oberkirch - der Abstieg in die Landesliga ist so gut wie besiegelt. Bildquelle Faruk Ünver

Der TV Oberkirch hat das Abstiegs-Endspiel in der Handball-Südbadenliga verloren. Nach dem 28:34 (16:17) gegen den direkten Konkurrenten SG Scutro haben die Renchtäler keine realistische Chance mehr auf den Ligaverbleib und müssen für die Landesliga planen.

,,Es reicht einfach nicht mit dem Personal, was uns zur Verfügung steht", fasste TVO-Trainer kurz und knapp zusammen und meinte damit nicht nur die Partie gegen Scutro, sondern im Prinzip die komplette Saison, erst recht seit dem Ausfall der Leistungsträger Samuel Siefermann und Timo Roll, die genau wie Tomislav Barberic, der sich vor knapp einem Jahr einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, bei den Oberkirchern nicht zu ersetzen sind. ,,Wenn man ganz ehrlich ist, konnten wir den Ausfall von Barberic nie kompensieren. Er macht einfach wahnsinnig viel aus bei uns", erklärt Kempf.

Gegen Scutro war es wie so oft. Der TV Oberkirch machte 50 Minuten lang ein ordentliches Spiel, war ebenbürtig, konnte die Leistung jedoch nicht über die komplette Zeit transportieren. ,,Wir haben immer ein paar gute Aktionen, aber dann auch wieder unnötige Fehler. Da fehlt die Konstanz und das nagt dann auch am Selbstvertrauen der einzelnen Spieler", weiß Kempf, der außerdem ,,zu viel Verantwortung auf zu wenig Leute" verteilen musste.

Die erste Halbzeit verlief am Samstagabend komplett ausgeglichen mit wechselnden Führungen. Oberkirch war offensiv gut im Spiel, in der Abwehr allerdings ,,nicht griffig genug", fand Kempf. Deshalb reichten 16 erzielte Treffer nicht für eine Pausenführung, man ging stattdessen mit einem Punkt Rückstand in die Kabine. Auch nach dem Wechsel war zunächst keine Tendenz zu erkennen, wer die zwei wichtigen Punkte mit nach Hause nehmen würde. Bis zum 24:25 (29.) waren die Hoffnungen auf Renchtäler Seite groß, allerdings machte man sich immer wieder selbst das Leben schwer, unter anderem durch vier vergebene Siebenmeter. So konnte sich Scutro über 25:28 (51.) und 26:30 (54.) vorentscheidend absetzen und am Ende den so wichtigen Auswärtssieg bejubeln.

,,Sehr deprimierend"

Während die SG nun noch die Chance hat, mit drei Siegen in den letzten drei Partien den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ist dieser Zug für den TVO wohl abgefahren. ,,Keiner steigt gerne ab. Es fühlt sich überhaupt nicht gut an und ist im ersten Moment sehr deprimierend", gibt Kempf zu, ,,aber so ist der Sport und es kann auch eine Chance sein, um wieder etwas aufzubauen."
Zunächst will der Coach mit seinem Team aber die Saison ordentlich zu Ende spielen. ,,Wir haben noch drei Spiele, aus denen wir einiges mitnehmen können, was uns auch für die nächste Saison helfen kann", glaubt Kempf.

TV Oberkirch - SG Scutro 29:34 (16:17)
Oberkirch: Wachsmann, Nebel; Brandstetter 2, Roll 8/3, Gross 5/2, Walz, Tino Birk 3, Ücker 3, Trayer, Huschle, Kofler 5/1, Tom Birk, Schmidt 3
Scutro: Eble, Krajnc 3, Kopf 6/1, Leberl 3, Schrempp 3, Lischke 4, N. Dittrich 5/2, Gambert, Heitzmann 5, Wacker, Moldenhauer, R. Dittrich 5, de Weijer 1