Noch ist unsicher, ob Goalgetterin Elena Metzinger (Mitte) im Rückspiel für die SG Ottersweier/Großweier auflaufen kann. Bildquelle: Christoph Breithaupt
Retten sich die O/G-Frauen?
Südbadenliga Damen

Am Freitagabend um 20 Uhr (Sporthalle Ottersweier) steht für die Handballerinnen der SG Ottersweier/Großweier das entscheidende Relegationsspiel an.

Nach einer hart umkämpften Saison geht es nun um alles oder nichts. Im Rückspiel gegen die HSG Dreiland muss ein Sieg mit mindestens fünf Toren Unterschied her, um den Klassenerhalt in der Südbadenliga zu sichern.

Das Hinspiel endete mit einer bitteren 22:26 Auswärtsniederlage für die SG Ottersweier/Großweier. Trotz einer kämpferisch starken Leistung und sogar einer 18:15-Führung im zweiten Spielabschnitt reichte es am Ende nicht, um einen Vorteil für das Rückspiel herauszuholen. Zudem musste die SG die erste Spielhälfte ohne die verletzte Spielmacherin Elena Metzinger bestreiten. Doch die Mannschaft hat aus der Niederlage gelernt und ist fest entschlossen, das Ruder im Heimspiel herumzureißen. Trainer Hans-Peter Knopf hat den Fokus diese Woche im Training auf die Abwehr gelegt. Zwingt die SG Ottersweier/Großweier die HSG Dreiland zu Fehlern, kann die Knopf-Sieben sich mit einfachen Toren belohnen. Dafür müssen die DG-Frauen jedoch sicherer im Abschluss werden und sich genau die gegnerische Torhüterin anschauen.

Die HSG Dreiland hat im Hinspiel gezeigt, dass sie gewillt ist, den Klassenerhalt zu schaffen. Sie agierten mit einer aggressiven 6:0-Abwehr und waren im Angriff konsequenter, so konnten sie sich ein Vier-Tore-Vorsprung herausarbeiten. Vor allem auf Torjägerin Marija Milenkovic, die im Hinspiel neun Treffer erzielte, muss die Knopf-Sieben ein wachsames Auge werfen.

Jedoch ist die Erwartungshaltung für das Rückspiel klar gesetzt. Die SG spielt in heimischer Halle und ein Sieg mit mindestens fünf Toren Unterschied muss her. Die Mannschaft hat diese Saison öfters bewiesen, dass sie in der Lage ist, solche Aufgaben zu meistern. Mit der Unterstützung der Fans, einer stabilen Abwehr und einem konsequenten Abschluss ist der Klassenerhalt möglich.

Trainer Hans-Peter Knopf fehlen ausgerechnet in diesem entscheidenden Spiel wichtige Stammkräfte. So fällt Annika Görtler wegen Urlaub aus, Cindy Huck fehlt verletzt und der Einsatz von Elena Metzinger und Janina Hierscher ist noch fraglich. Nach dem Hinspiel in Weil am Rhein war Hans-Peter Knopf trotz der Niederlage optimistisch: ,,Nach der 18:15-Führung unterliefen uns im Angriff unerklärliche technische Fehler sowie erschreckend schwache Torabschlüsse, die die routinierten Gastgeber mit einfachen Toren bestraften." Dennoch ist sich Knopf sicher: ,,Den Vier-Tore-Rückstand im Rückspiel zu egalisieren wird zwar sehr schwer, ist mit einer besseren Chancenverwertung jedoch immer noch möglich."

Südbadenliga Damen 
Retten sich die O/G-Frauen?
Noch ist unsicher, ob Goalgetterin Elena Metzinger (Mitte) im Rückspiel für die SG Ottersweier/Großweier auflaufen kann. Bildquelle Christoph Breithaupt

Am Freitagabend um 20 Uhr (Sporthalle Ottersweier) steht für die Handballerinnen der SG Ottersweier/Großweier das entscheidende Relegationsspiel an.

Nach einer hart umkämpften Saison geht es nun um alles oder nichts. Im Rückspiel gegen die HSG Dreiland muss ein Sieg mit mindestens fünf Toren Unterschied her, um den Klassenerhalt in der Südbadenliga zu sichern.

Das Hinspiel endete mit einer bitteren 22:26 Auswärtsniederlage für die SG Ottersweier/Großweier. Trotz einer kämpferisch starken Leistung und sogar einer 18:15-Führung im zweiten Spielabschnitt reichte es am Ende nicht, um einen Vorteil für das Rückspiel herauszuholen. Zudem musste die SG die erste Spielhälfte ohne die verletzte Spielmacherin Elena Metzinger bestreiten. Doch die Mannschaft hat aus der Niederlage gelernt und ist fest entschlossen, das Ruder im Heimspiel herumzureißen. Trainer Hans-Peter Knopf hat den Fokus diese Woche im Training auf die Abwehr gelegt. Zwingt die SG Ottersweier/Großweier die HSG Dreiland zu Fehlern, kann die Knopf-Sieben sich mit einfachen Toren belohnen. Dafür müssen die DG-Frauen jedoch sicherer im Abschluss werden und sich genau die gegnerische Torhüterin anschauen.

Die HSG Dreiland hat im Hinspiel gezeigt, dass sie gewillt ist, den Klassenerhalt zu schaffen. Sie agierten mit einer aggressiven 6:0-Abwehr und waren im Angriff konsequenter, so konnten sie sich ein Vier-Tore-Vorsprung herausarbeiten. Vor allem auf Torjägerin Marija Milenkovic, die im Hinspiel neun Treffer erzielte, muss die Knopf-Sieben ein wachsames Auge werfen.

Jedoch ist die Erwartungshaltung für das Rückspiel klar gesetzt. Die SG spielt in heimischer Halle und ein Sieg mit mindestens fünf Toren Unterschied muss her. Die Mannschaft hat diese Saison öfters bewiesen, dass sie in der Lage ist, solche Aufgaben zu meistern. Mit der Unterstützung der Fans, einer stabilen Abwehr und einem konsequenten Abschluss ist der Klassenerhalt möglich.

Trainer Hans-Peter Knopf fehlen ausgerechnet in diesem entscheidenden Spiel wichtige Stammkräfte. So fällt Annika Görtler wegen Urlaub aus, Cindy Huck fehlt verletzt und der Einsatz von Elena Metzinger und Janina Hierscher ist noch fraglich. Nach dem Hinspiel in Weil am Rhein war Hans-Peter Knopf trotz der Niederlage optimistisch: ,,Nach der 18:15-Führung unterliefen uns im Angriff unerklärliche technische Fehler sowie erschreckend schwache Torabschlüsse, die die routinierten Gastgeber mit einfachen Toren bestraften." Dennoch ist sich Knopf sicher: ,,Den Vier-Tore-Rückstand im Rückspiel zu egalisieren wird zwar sehr schwer, ist mit einer besseren Chancenverwertung jedoch immer noch möglich."